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Kolumbien weitet Inspektionen am Ursprungsort für Frischwarenexporte aus

10. September 2026

Das kolumbianische Agrarinstitut (ICA) hat sein Modell der Inspektion am Ursprungsort ausgebaut, nachdem rund 697.000 USD in das Programm investiert wurden. 

Wie Fructidor.com berichtet, umfasst das Programm mittlerweile 81 Exporteure von Hass-Avocados und Blaubeeren. 

Im Rahmen dieses Systems werden phytosanitäre Kontrollen bereits in den Packstationen und Sammelzentren durchgeführt, bevor die Ware zu den Seehäfen transportiert wird. 

Laut ICA hilft dieses Verfahren den Exporteuren, Situationen zu vermeiden, in denen Container zwar den Hafen erreichen, aber nicht über die erforderliche phytosanitäre Zertifizierung verfügen und an den Ursprungsort zurückgeschickt werden müssen. 

Nach Angaben des ICA senkt dieser Ansatz die Transportkosten und Hafenverzögerungen und verringert das Risiko von Unterbrechungen der Kühlkette.
 
Zudem biete das Modell den Exporteuren mehr Planungssicherheit hinsichtlich der Liefertermine für Märkte in Europa, den USA und Asien.


Source: Fructidor.com, ica.gov.co

 

Veröffentlichungsdatum: 10.09.2026

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