FEPEX: Asiatischer Markt bleibt für spanische Obst- und Gemüseunternehmen attraktiv
Die 8 spanischen Obst- und Gemüseunternehmen aus Murcia, der Valencianischen Gemeinschaft, der Extremadura, Aragonien, Katalonien und Andalusien, die an der 19. Ausgabe der Asia Fruit Logistica teilnahmen, zogen positive Bilanz ihres Auftritts in Hongkong, wobei sie auf die geknüpften Geschäftskontakte sowie die verschiedenen Geschäftsmöglichkeiten in asiatischen Märkten hinwiesen.
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Foto © FEPEX
Die spanische Beteiligung, die von dem Verband der Verbände exportierender O&G-Erzeuger/innen FEPEX im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit dem Landwirtschaftsministerium (MAPA) zur internationalen Vermarktung von spanischem Obst und Gemüse sowie Blumen und lebenden Pflanzen organisiert wurde, umfasste 8 Unternehmen und Verbände: APOEXPA, Moyca und ITUM Grapes (Region Murcia), The Natural Hand (Valencianische Gemeinschaft), die Genossenschaftsvereinigung des Jerte-Tals (Extremadura), Orchardfruit Co (Aragonien), Frudies (Katalonien) sowie Centro Sur (Andalusien).
Die ausstellenden Unternehmen sehen Chancen für spanische Exporte, insbesondere angesichts der Fortschritte bei den phytosanitären Protokollen für China.
Dort bewerten die Aussteller die Wachstumsaussichten für Produkte wie Kirschen, deren Export kürzlich genehmigt wurde, sowie für Feigen, für die das Zugangsprotokoll noch bearbeitet wird, positiv.
Neben diesen Chancen wiesen die Aussteller auch auf einige Herausforderungen im Handel mit Asien hin.
Dazu gehören gestiegene Logistikkosten und längere Transportzeiten auf dem Seeweg infolge von Störungen auf wichtigen internationalen Handelsrouten.
Die Wettbewerbsfähigkeit der Exporte in diese Zielregionen hängt maßgeblich von einem effizienten Transport und einer schnellen Ankunft der Ware ab.
Während der Messe erhielten die spanischen Unternehmen Besuch von offiziellen Vertretern, insbesondere von Mitarbeitern der spanischen Botschaft in China.
„Was die Veranstaltung selbst betrifft, so berichteten die meisten Aussteller, einschließlich der spanischen Unternehmen, von geringeren Besucherzahlen im Vergleich zu den Vorjahren“, so FEPEX.
Bislang sind die spanischen Exporte von Obst und Gemüse in asiatische Länder sehr begrenzt. Die wichtigsten Zielmärkte liegen in Westasien, allen voran Saudi-Arabien und die VAE, sie sind die bedeutendsten asiatischen Abnehmer für spanisches Frischobst und -gemüse.
Im Jahr 2025 erhielt Saudi-Arabien 21.113 Tonnen im Wert von 34 Millionen EUR, während die VAE 13.621 Tonnen im Wert von 27 Millionen EUR importierten, dies geht aus Daten des Amtes für Zoll und Verbrauchsteuern hervor, die von FEPEX aufbereitet wurden.
In Ostasien sticht China hervor: Das Land bezog insgesamt 1.784 Tonnen spanisches Obst und Gemüse im Wert von 3,5 Millionen EUR. Hongkong, der Veranstaltungsort der Messe, nahm 991 Tonnen im Wert von knapp 3 Millionen EUR auf.
Quelle: FEPEX
Veröffentlichungsdatum: 10.09.2026