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São Paulo produziert 80% der brasilianischen Litschis und baut Absatz nach Europa aus

03. September 2026

An der Spitze der nationalen Rangliste steht die Stadt Itaí als größter Litschi-Produzent des Landes mit einer Anbaufläche von rund 170 Hektar. Dicht dahinter folgt Paranapanema mit etwa 20 Hektar, wie der Brasilianischer Verband der Erzeuger/innen und Exporteure und Exporteurinnen von Obst und Folgeprodukten (Abrafrutas) mitteilt.


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Dank der Sommerernte können die Erzeuger/innen in São Paulo von der europäischen Nachfrage nach dieser Frucht während der Ferienzeit profitieren. 

Der Bundesstaat São Paulo ist für 80 % der gesamten Litschi-Produktion Brasiliens verantwortlich. Der wichtigste Motor dieses Marktes ist der Südwesten des Bundesstaates, insbesondere die Region des oberen Paranapanema-Tals, wo sich der Großteil der Litschi-Plantagen des Landes befindet.

Die Stadt Itaí ist der größte Litschi-Produzent des Landes, dort werden auf rund 170 Hektar Litschis angebaut. Dicht dahinter folgt Paranapanema mit etwa 20 Hektar. 


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Es wird erwartet, dass die Anbaufläche in der Region bis zur nächsten Erntesaison auf über 200 Hektar anwachsen wird. 

Ein wesentlicher Vorteil für diese Städte in São Paulo ist die Möglichkeit, die Früchte zu exportieren. 

Wenngleich China der weltweit größte Produzent ist, erfolgt die Ernte in asiatischen Ländern zur Jahresmitte (während des Sommers auf der Nordhalbkugel), hier bietet das Klima von São Paulo einen Wettbewerbsvorteil. 

In Brasilien findet die Ernte im dortigen Sommer statt, also zwischen Dezember und Februar.


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„Unsere Erntesaison begünstigt den Export der Früchte zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen auf den europäischen Markt, wo sie während der Feiertage zum Jahresende stark nachgefragt werden“, erklärt der Agrarwissenschaftler Euvaldo Neves Pereira Junior, Leiter der Regionalstelle CATI Avaré.

Seinen Angaben zufolge trägt der Erntezeitpunkt dazu bei, Käufer/innen aus anderen Ländern anzuziehen. Derzeit liegen Bestellungen im Umfang von bis zu 150 Tonnen vor, die ausschließlich für den Export bestimmt sind.

Der Erfolg der Litschis in São Paulo ist auf ideale Wetter- und Bodenbedingungen zurückzuführen: ein trockener, kalter Winter ohne Frost, eine Höhenlage von 600 bis 700 Metern sowie ein heißer, regenreicher Sommer.


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Die Langlebigkeit der Litschibäume ermöglicht es den Erzeugern und Erzeugerinnen zudem, ihre Plantagen über viele Jahrzehnte hinweg zu bewirtschaften. Die Pflanzen können über Zeiträume von 30 bis 300 Jahren produktiv bleiben, ohne dass eine Neubepflanzung der Plantage erforderlich ist.

Infolgedessen investieren Landwirte und Landwirtinnen verstärkt in die Diversifizierung der Produktion. Neben der Sorte Bengal – der am weitesten verbreiteten Sorte – bauen die Erzeuger/innen in Itaí bereits sieben weitere Litschi-Sorten an.


Quelle: Abrafrutas.org

 

Veröffentlichungsdatum: 03.09.2026

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