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Deutschland, Frankreich und Großbritannien im ersten Halbjahr 2026 die wichtigsten Abnehmer spanischer O+G-Exporte

02. September 2026

Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Portugal und Italien blieben in der ersten Jahreshälfte die Hauptabsatzmärkte für spanisches Obst, so verzeichneten die Gesamtexporte einen leichten Mengenrückgang von 0,6 % auf 6,5 Millionen Tonnen, während der Wert um 6 % auf 11.605 Millionen EUR gestiegen ist.


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Die EU nahm in diesem Zeitraum 84 % der Absatzmenge (5,5 Millionen Tonnen) und 82 % des Exportwerts (9.552 Millionen EUR) ab.

Deutschland festigte seine Position als wichtigster Abnehmer spanischen Obsts und Gemüses mit einer Importmenge von 1,9 Millionen Tonnen in der ersten Jahreshälfte, ein Anstieg von 0,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 

Der Wert der Exporte belief sich auf 3.474 Millionen EUR, was einem Zuwachs von 6,3 % entspricht, wie Daten des Amtes für Zoll und Verbrauchsteuern zeigen, die der spanische Verband der Verbände exportierender O&G-Erzeuger FEPEX verwendet hat.

Frankreich blieb mit 1,14 Millionen Tonnen (-3,5 %) das zweitwichtigste Zielland, wenngleich der Exportwert um 4,7 % auf 1.817 Millionen EUR gestiegen ist. 

Ein ähnlicher Trend zeigte sich in den Niederlanden, dem drittgrößten EU-Markt, wo die Menge um 3,4 % auf 498.325 Tonnen sank, während der Umsatz um 5,6 % auf 944 Millionen EUR zulegte.

Unter den wichtigsten EU-Märkten stach Italien hervor mit einem Mengenanstieg um 6,9 % und der Wert ist um 11,3 %  auf 358.912 Tonnen und einen Wert von 579 Millionen EUR erreicht wurden.

Auch Portugal verzeichnete ein positives Wachstum mit einem Mengenanstieg um 3,8 % auf 435.461 Tonnen und der Wert ist um 5,9 % auf 490 Millionen EUR gestiegen.

Polen, das weiter zu den wichtigsten Abnehmern spanischer Erzeugnisse zählt, reduzierte seine Einkäufe in der Menge um 3,7 % auf 290.325 Tonnen, steigerte jedoch den Importwert um 8 % auf 521 Millionen EUR. 

Unter den Nicht-EU-Ländern blieb Großbritannien das wichtigste Ziel für spanische Obst- und Gemüseexporte (717.444 Tonnen, Wert: 1.413 Millionen EUR). 

Während die Mege um 3 % zurückging, stieg der Umsatz um 2,1 %, ein Beleg für die Stabilität des britischen Marktes als wichtigstem spanischen Abnehmer außerhalb der EU. 

Die Schweiz belegte mit 105.901 Tonnen und einem Wert von 290 Millionen EUR den zweiten Platz unter den europäischen Nicht-EU-Zielen, hierbei wurde ein Mengenrückgang von 4 % sowie ein Wertzuwachs von 8,9 % registriert. 

Auch Norwegen reduzierte seine Importe (-6,1 % Menge, -5,7 % Wert). 

Außerhalb Europas spielen außereuropäische Märkte weiter nur eine untergeordnete Rolle. Die spanischen Obst- und Gemüseexporte in diese Regionen erreichten in dem ersten Halbjahr 2026 eine Menge von 151.111 Tonnen (ein Plus von 18 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und einen Wert von 198,4 Millionen EUR (+5 %). 


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Trotz dieses positiven Trends bleibt der Anteil außereuropäischer Märkte sehr gering, lediglich 2,3 % der gesamten Exportmenge und 1,7 % des Gesamtwertes der spanischen Exporte aus. 

Zu den wichtigsten außereuropäischen Abnehmern zählen Kanada (7.839 Tonnen, 14,7 Millionen EUR) und Saudi-Arabien (8.872 Tonnen, 14,6 Millionen EUR). In beiden Fällen gingen die Exportmengen im Vergleich zu 2025 zurück, wobei Saudi-Arabien den Wert seiner Einkäufe um 9,1 % steigerte.

„Eine Analyse der Absatzmärkte bestätigt, dass Europa nach wie vor der natürliche Markt für spanisches Obst und Gemüse ist. Zu den Hauptabnehmern zählen weiter Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Portugal, Italien und Polen“, so FEPEX.


Quelle: FEPEX

 

Veröffentlichungsdatum: 02.09.2026

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