Apfel: Die Schweizer Lieblingsfrucht
Der Apfel ist in der Schweiz sehr beliebt. Im August startet die Erntesaison. Äpfel sind das ganze Jahr über verfügbar, da sie sich gut lagern lassen. Hauptsaison haben sie aber von August bis Oktober, berichtet der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID).
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Foto © LID / jin
Der Apfel ist zwar eine Frucht, er ist aber auch mit der Rose verwandt. Er gehört nämlich zu den Kernobstgewächsen, die aus der Familie der Rosengewächse stammen.
Wie werden Äpfel geerntet?
Im August beginnt jeweils die Apfelernte und erstreckt sich bis im November. Der genaue Pflückzeitpunkt bestimmen Obstproduzenten mittels Zucker-, Stärke-, und Festigkeitsproben.
Je nach Sorte und Alter des Baumes, werden die Äpfel in ein bis vier Durchgängen gepflückt, damit jeder Einzelne zum optimalen Zeitpunkt geerntet wird.
Zur Lese gibt es verschiedene Systeme. Eines jedoch haben sie alle gemeinsam: Die Äpfel sollen schonend, ohne Reib- und Druckstellen in die Grosskisten kommen.
Sie können sehr empfindlich sein, deswegen behandeln die Bauern und Bäuerinnen sowie die Erntehelfer sie wie rohe Eier.
Unvorsichtiger Umgang
Der Apfel ist ein kleines Mulitalent und ist nicht ohne Grund die beliebteste Frucht der Schweizerinnen und Schweizer.
Die saftige Frucht gibt uns Energie und ist ein praktischer Durstlöscher, da er zu 85 Prozent aus Wasser besteht.
Mehr als 16 Kilogramm Äpfel werden pro Kopf pro Jahr in der Schweiz verzehrt – roh, gekocht, als Saft oder getrocknet.
Dafür, dass wir den Apfel so mögen, gehen wir aber sehr unvorsichtig mit ihm um. Ungefähr 135’000 Tonnen Äpfel werden in der Schweiz pro Jahr geerntet.
Davon werden aber zwischen 22’000 und 40’000 Tonnen wieder weggeworfen.
Auch bei der Verarbeitung gehen wichtige Teile des Apfels verloren, wie beispielsweise kostbares Fruchtfleisch bei der Verarbeitung zum Apfelsaft.
Quelle: LID
Veröffentlichungsdatum: 31.08.2026