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Spanier konsumieren 2025 mehr Lebensmittel als im Vorjahr

26. August 2026

Konsum von Lebensmitteln und Getränken in Spanien ist im Jahr 2025 nach fünf Jahren des Rückgangs wieder in eine positive Wachstumsphase eingetreten. Sowohl der Absatz zu Hause als auch außerhalb des Hauses stieg um 0,4 % auf insgesamt 30,798 Millionen Kilogramm beziehungsweise Liter, bleibt jedoch weiterhin hinter den Werten von 2020 zurück.


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Damals hatte die Pandemie zu einer starken Nachfragesteigerung geführt, berichtet RevistaMercados.com.

Die Ausgaben für Lebensmittel und Getränke erhöhten sich um 3,4 % auf insgesamt 123,694 Millionen Euro. Dieser Anstieg wurde vor allem durch die gestiegenen Lebensmittelpreise getrieben, die um 3 % zulegten. 

Durchschnittlich gab jeder Spanier 2.872,70 Euro für Lebensmittel aus – etwa 75 Euro mehr als im Jahr 2024.

Fokus auf den Heimkonsum wächst

Daten des Landwirtschaftsministeriums zeigen, dass die meisten Lebensmittel und Getränke weiterhin zu Hause konsumiert werden. 

Im Jahr 2025 erreichte der inländische Konsum 27,047 Millionen Kilogramm beziehungsweise Liter, was 87,8 % des Gesamtverbrauchs entspricht. 

Das Volumen stieg um 0,8 %, die Ausgaben sogar um 4,8 %.

Supermärkte festigen ihre Position

Veränderungen im Einkaufsverhalten der Haushalte führen dazu, dass die Menschen häufiger einkaufen, wobei sie bei jedem Besuch ähnliche Beträge ausgeben, jedoch die gekauften Mengen reduzieren, um ihr Budget besser zu steuern.

Supermärkte bleiben die bevorzugte Einkaufsquelle und machen inzwischen 68,2 % der Einkäufe aus – ein Plus von 2,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. 

Die Nähe, Bequemlichkeit und die große Produktvielfalt sind die wichtigsten Gründe für diese Entwicklung. 

Hypermärkte halten weiterhin einen Anteil von 12,5 %, Online-Shopping liegt bei 2 %.

Im Jahr 2025 haben die Spanier durchschnittlich 233 Mal Lebensmittelgeschäfte besucht, acht Mal mehr als im Vorjahr. 

Bei jedem Einkauf wurden im Schnitt 6,1 kg beziehungsweise Liter Produkte gekauft – 200 Gramm weniger als 2024. 

Das durchschnittliche Ausgaben pro Einkauf blieben stabil bei 19,40 Euro.

Eigenmarken gewinnen weiter an Bedeutung

Auch Eigenmarken, legen weiterhin zu. Sie machen inzwischen 48,6 % der gekauften Produkte aus – ein Anstieg um 1,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. 

Dies spiegelt den Wunsch wider, Alternativen zu finden, mit denen Verbraucher ihre Haushaltsausgaben besser kontrollieren können, ohne auf gewohnte Produkte verzichten zu müssen.


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Mehr frische Lebensmittel

Die Zusammensetzung des Einkaufskorbs zeigt eine stärkere Präsenz frischer Produkte. Ihr Anteil an der Gesamtmenge stieg um 1,2 %, bei den Werten sogar um 6,7 %, wobei Obst die Kategorie ist, die am meisten zu diesem Trend beiträgt.

Gesundheitliche Aspekte beeinflussen die Kaufentscheidungen zunehmend: 77,1 % der Bevölkerung bemühen sich, eine gesunde Ernährung beizubehalten. 

Der Konsum an frischem Obst wuchs um 0,5 %, Leguminosen sogar um 2,5 %. 

Kochgewohnheiten im Wandel

Auch die Kochgewohnheiten spiegeln diesen Trend wider: Gegrillt wird am häufigsten (32,2 %), gefolgt von kalten Speisen sowie gedünsteten oder gekochten Gerichten, die jeweils über 28 % ausmachen. 

Eintöpfe machen 17,7 %, frittiertes Essen 14,6 %, während die Nutzung von Air Fryern mit fast 5 % zunehmend an Bedeutung gewinnt.


Quelle: RevistaMercados.com

 

Veröffentlichungsdatum: 26.08.2026

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