Spanien führt EU-Wassermelonenmarkt an, doch Verkaufszahlen seit 2017 um 44 % gesunken – Marokko schließt die Lücke
In dem Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2026 lieferte Spanien 21,45 % der von den EU-Mitgliedstaaten bezogenen Wassermelonen, während Marokko 19,65 % lieferte, ein Anstieg um 14,93 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2017.
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Der Anteil Spaniens ging zurück, wodurch sich Marokko den spanischen Zahlen annähern konnte, berichtet Hortoinfo.es.
Spanische Wassermelonen dominieren weiter die Märkte der EU-Mitgliedstaaten, auch wenn die Lieferungen im Vergleich zu den entsprechenden Monaten des Jahres 2017 um 44,3 % eingebrochen sind.
Dieser Rückgang ermöglicht es Marokko in Kombination mit dem eigenen Anstieg um 14,93 %, sich den Liefermengen spanischer Wassermelonen anzunähern, so berichtet Hortoinfo.es unter Berufung auf die neuesten Daten des Statistikdienstes Euroestacom (ICEX - Eurostat).
Spanien hat seine Spitzenposition in dem gleichen Zeitraum des letzten Jahrzehnts fast durchgehend behauptet, mit Ausnahme des Jahres 2022, als die marokkanischen Wassermelonenlieferungen in die EU die spanischen übertrafen.
Diese Marktführerschaft spanischer Wassermelonen bleibt bestehen, obwohl die Verkäufe an EU-Akteure um 44,30 % zurückgingen und die marokkanischen Exporte dieses Niveau fast erreicht haben.
Insgesamt bezogen die EU-Mitgliedstaaten in dem ersten Halbjahr 2026 Wassermelonen im Umfang von 757,86 Millionen kg, 8,18 % weniger als 2017.
Der Gesamtwert dieser Käufe belief sich auf 754,85 Millionen EUR bei einem Durchschnittspreis von 1,00 EUR/kg.
Verkäufe nach Ländern
Spanien setzte zwischen Januar und Juni 2026 eine Menge von 162,58 Millionen kg Wassermelonen in der EU ab, dies entspricht 21,45 % der gesamten in der EU verkauften Menge und bedeutet einen Rückgang um 44,30 % gegenüber 2017, als die Menge noch bei 291,87 Millionen kg lag.
Marokko belegte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 den zweiten Platz unter den Wassermelonenlieferanten für die EU.
Mit einer Menge von 148,95 Millionen kg verzeichnete das Land einen Anstieg von 14,93 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2017 (damals 129,61 Millionen kg).
Die Niederlande und Deutschland belegen die Plätze drei und vier unter den Lieferanten für den EU-Markt. Da diese Länder keine bedeutenden Erzeuger dieser Sommerfrucht sind, handelt es sich dabei logischerweise größtenteils um Re-Exporte.
Brasilien rangiert als EU-Lieferant an fünfter Stelle mit einer Absatzmenge von 44,66 Millionen kg in dem analysierten Zeitraum des Jahres 2026.
Costa Rica folgt auf Platz sechs (38,62 Millionen kg), gefolgt von Mauretanien auf Platz sieben (38,61 Millionen kg).
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 26.08.2026