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Europäische Importe von Bio-Produkten steigen um fast 13%

25. August 2026

Die Einfuhren von Bio-Agrar- und Lebensmittelerzeugnissen in die EU sind in dem Zeitraum 2024-2025 um 12,8 % auf 2,98 Millionen Tonnen gestiegen. Dies ist die höchste Menge seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2018, wie das Flämische Infozentrum für Landwirtschaft und Gartenbau (VILT) berichtet.


Bildquelle: Unsplash

Die wichtigsten Importprodukte sind Bio-Obst und -Gemüse sowie Olivenöl, sie machen mehr als 45 % der Gesamtmenge der importierten Bio-Produkte aus. Hingegen gingen die Importe von Bio-Fleisch, -Milchprodukten und -Fisch leicht zurück.


 
Ecuador und China sind die wichtigsten Herkunftsländer

Im Jahr 2025 wurden 2,98 Millionen Tonnen Bio-Agrar- und -Lebensmittelerzeugnisse in die EU importiert, ein Jahr zuvor lag dieser Wert bei 2,64 Millionen Tonnen. 

Der größte Anteil dieser Produkte stammt aus Ecuador. Dabei handelt es sich vorwiegend um Obst und Gemüse, das aus dem Land in die EU kommt. 

Innerhalb eines Jahres nahmen die Importe aus Ecuador um 10 % zu, was vor allem auf gestiegene Einfuhren von Bio-Bananen zurückzuführen ist. 

China belegt den zweiten Platz unter den Herkunftsländern. 

Insbesondere die Importe chinesischer Sojabohnen sind stark angestiegen (+35 %), was zu einem kräftigen Wachstum für das Land führte. 

Auch die Importe aus Peru, dem drittwichtigsten Exporteur von Bio-Produkten in die EU, nahmen zu (+16 %), hauptsächlich bedingt durch höhere Einfuhren von Kaffee, tropischen Früchten und Zitronen. 

Niederlande und Deutschland sind die wichtigsten Zielländer

Bei Betrachtung der EU-Zielländer bleiben die Niederlande das wichtigste Ziel für Bio-Importe in der EU mit einem Anteil von 36 %. Die Gesamtmenge in diesem Land ist um ganze 14 % gestiegen.

Deutschland ist das zweitwichtigste Exportziel, dort wurde ein Anstieg von 11 % verzeichnet. 

Einen noch stärkeren Zuwachs gab es in Italien. Die Importe aus Drittstaaten stiegen dort um 26 %.

Durch diesen Anstieg rückte Italien auf den dritten Platz vor, während Belgien einen Platz verlor.

Die belgischen Importe außereuropäischer Bio-Agrar- und Lebensmittelerzeugnisse gingen in dem Zeitraum 2024-2025 um 2 % zurück. 

Frankreich (+22 %) und Dänemark (+44 %) verzeichneten hingegen einen deutlichen Anstieg der Importe und belegen die Plätze 5 und 6. Das stärkste Wachstum wies Bulgarien auf, dort vervierfachten sich die Importe nahezu (+271 %). 

Anstieg bei Obst und Gemüse 

Die Einfuhren von Bio-Produkten in die EU nahmen in den meisten Produktkategorien zu, darunter bei Obst und Gemüse sowie deren Verarbeitungsprodukten und Ackerbaukulturen.

Die größte Produktgruppe bilden Bio-Obst und -Gemüse sowie Olivenöl. Im Jahr 2025 machten diese 45,5 % der Gesamtmenge der Bio-Importe aus, ein Anstieg um 8,8 % auf 1,35 Millionen Tonnen 2025. 

Dies war vor allem auf höhere Importe von Nüssen (hauptsächlich aus China und der Türkei), Kartoffeln (aus Ägypten) und Bananen (aus Ecuador) zurückzuführen.


Quelle: Vilt.be 

 

Veröffentlichungsdatum: 25.08.2026

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