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Erste Ausbrüche von Thrips parvispinus in der Region Poniente von Almería festgestellt

24. August 2026

Das Auftreten von Thrips parvispinus hat die Schädlingsbekämpfung erneut zu einer der obersten Prioritäten der Gartenbausaison in Almería, Spanien, gemacht. 


Bildquelle: Pixabay

Da die Pflanzung der Paprikas weitgehend abgeschlossen ist, haben erste Nachweise in den frühesten Anbaugebieten der Provinz die Behörden dazu veranlasst, die Erzeuger/innen an die Bedeutung der Einhaltung festgelegter Pflanzenschutzmaßnahmen zu erinnern, so berichtet RevistaMercados.com.

Die Regionalvertretung für Landwirtschaft führt zudem weiter Vor-Ort-Kontrollen durch, um die Einhaltung der Vorschriften zu überprüfen. 

Ziel ist es, die Ausbreitung dieses invasiven Schädlings einzudämmen und dessen Auswirkungen auf die Kulturen sowie auf alle Landwirte und Landwirtinnen in Almería zu minimieren.

Die Situation ist derzeit besonders relevant für Almería, wo jeden Sommer die frühe Paprikaernte stattfindet. Nach Angaben der andalusischen Regionalregierung wurde der Schädling bereits in Gewächshäusern in Adra, Berja und Dalías nachgewiesen.

Biologische Bekämpfung sollte bereits vor dem Nachweis des Schädlings beginnen

Die Biologie von Thrips parvispinus weist Besonderheiten auf, die eine Bekämpfung erschweren. 

Der Schädling kann sich in eingerollten Blättern, Hochblättern oder unter dem Kelchblatt junger Früchte verstecken und dort auch seine Eier ablegen, was den Nachweis erschwert und es erforderlich macht, dem Populationswachstum zuvorzukommen. 

Daher sieht das Protokoll vor, mit den Maßnahmen früher und bereits in den ersten Anbaustadien zu beginnen, anstatt auf das Auftreten massiver Befallherde zu warten.

Zu den vorbereitenden Maßnahmen gehören das Aufstellen von blauen Leimfallen in hoher Dichte sowie die Einrichtung von Biodiversitätszonen, die das Vorkommen natürlicher Feinde fördern.

Die Behörden betonen, dass die Einhaltung dieser Maßnahmen unerlässlich ist, um eine Ausbreitung und den daraus resultierenden erhöhten Druck auf andere Landwirte und Landwirtinnen zu verhindern.

Die Strategie muss daher kollektiv und präventiv angegangen werden.


Quelle: RevistaMercados.com

 

Veröffentlichungsdatum: 24.08.2026

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