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Europa: Wachsendes Wassermelonenangebot auf den Großmärkten

06. August 2026

In Mittel- und Südeuropa regten die Hitze und ein stetig wachsendes Angebot den Absatz an, während auch die Preise sanken. In Spanien, einem der wichtigsten Wassermelonenexporteure Europas, steigt die Nachfrage nach gestreiften Sorten, diese machen inzwischen rund 50 % des Sortiments großer Einzelhandelsketten aus.


Bildquelle: Pixabay

Hitzewellen in Spanien und Europa lassen den Verbrauch deutlich ansteigen, was wiederum das Angebot sowohl für den Inlands- als auch für den Exportmarkt erhöht, berichtet der Ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB).

Großhändler in Barcelona und spanische Re-Exporteure verzeichnen einen saisonalen Umsatzanstieg, der durch die Hitzewelle zusätzlich verstärkt wird. Verbraucher/innen entscheiden sich zunehmend für Cantaloupe- und Honigmelonen, während die Nachfrage nach Winterprodukten enorm zurückgeht. 

Sorten mit dunkler Schale dominieren weiter den Markt, doch das Interesse an gestreiften Varianten wächst rasch.

Ende Juli erscheint eine größere Auswahl an Wassermelonen auf dem italienischen Markt, insbesondere kleinere Größen sowie portionierte, geschnittene und verpackte Produkte. 

So wurden beispielsweise in Geschäften in Reggio Emilia im Jahr 2024 insgesamt sechs Produkttypen verzeichnet, während im Juli 2026 bereits mehr als acht verschiedene Melonensorten angeboten wurden, wobei insbesondere der Anteil an Herstellermarken und Produkten im Premiumsegment zunimmt.

Die Preise für Wassermelonen in der Ukraine fielen Ende Juli um fast 50 %, während in Mittel- und Südeuropa Hitze und ein reichhaltiges Angebot zu einem lebhaften, rasch expandierenden Handel führten. 

Der starke Preisrückgang ist auf das große Angebot und den intensiven regionalen Handel zurückzuführen: Die Ukraine, die Türkei und der Iran liefern verstärkt Ware, während die Lieferungen aus Ägypten, Usbekistan und Moldawien bereits rückläufig sind.

Das ausgeweitete Wassermelonenangebot in Mittel-, Ost- und Südeuropa sowie die sinkenden Preise in der Ukraine erhöhen gemeinsam den Preisdruck auf den Importmärkten, so werden beispielsweise in Polen für den Rest der Saison größere Mengen und niedrigere Preise erwartet. 


Quelle: FruitVeB.hu

 

Veröffentlichungsdatum: 06.08.2026

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