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Spanien: Obst- und Gemüsekonsum – Ein gemischtes Bild

04. August 2026

Der Obstkonsum in Spanien stieg im Jahr 2025 um 2,7 % an, wie aus Daten des Landwirtschaftsministeriums (MAPA) hervorgeht, dieses weist jedoch auf einen negativen Trend bei dem Gemüsekonsum hin, der seit 2008 einen anhaltenden Rückgang verzeichnet.


Bildquelle: Pixabay

Der Konsum von Obst und Gemüse in Spanien entwickelt sich nicht einheitlich. Während der Obstkonsum laut des Lebensmittelkonsumberichts, der von dem MAPA präsentiert wurde, im Jahr 2025 erneut zunahm, verzeichnete der Gemüsekonsum seit 2008 einen stetigen Rückgang, wie FyH.es berichtet.

Der Haushaltsverbrauch an frischem Obst stieg 2025 um 2,7 % auf 3,8 Millionen Tonnen. Auch der Pro-Kopf-Verbrauch nahm zu, genauer um 2,8 % auf 81,59 kg pro Person und Jahr. 

Der Durchschnittspreis stieg deutlich an (7 %), ein Anstieg, der laut des MAPA „über dem durchschnittlichen Preisanstieg auf dem Lebensmittelmarkt liegt“, der 2025 bei 3,9 % stand. 

Die Kombination aus steigender Nachfrage und höherem Durchschnittspreis führte dazu, dass der Marktwert 2025 um 9,8 % auf rund 8.731,22 Millionen EUR anwuchs.

Der Marktanteil von frischem Obst blieb der Menge nach mit 14,13 % nahezu stabil und lag damit 0,02  über dem Wert von 2024. 

Der Wert des Marktanteils erreichte 9,94 %, was einem Anstieg von 0,05 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Der Wert des Marktes für frisches Gemüse belief sich 2025 auf 5.794,03 Millionen EUR, was einem Plus von 5,2 % gegenüber 2024 entspricht. 

Dieser Anstieg ist vor allem auf den höheren Durchschnittspreis zurückzuführen, der um 6,3 % auf 2,52 EUR/kg kletterte. 

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Pro-Kopf-Ausgaben wider, die auf 123,67 EUR stiegen, ein Zuwachs von 5,3 % im Jahresvergleich. 

Negativer Trend

Die Gemüsekäufe spanischer Haushalte verzeichneten von 2008 bis 2025 einen anhaltenden Rückgang. In diesem Zeitraum sank die Gesamtmenge an Gemüse um 17,5 %. 

Dieser Trend zeigt sich bei fast allen untersuchten Gemüsearten, wobei der stärkste Rückgang bei grünen Bohnen (62,0 %) sowie bei Salat, Krautsalat und Endivien (37,6 %) zu verzeichnen ist.

Auch bei anderen Produkten gab es Rückgänge, etwa bei Zwiebeln (-18,7 %), Tomaten (-14,8 %), Karotten (-11,3 %) und Paprika (-8,3 %). Eine Ausnahme bildeten lediglich Zucchini, deren Anbaufläche im Vergleich zu 2008 um 8,8 % zunahm.


Quelle: FyH.es

 

Veröffentlichungsdatum: 04.08.2026

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