Italien: Starker Mangel bei der Pflaumenversorgung
Hagelstürme und Hitzewellen im Juli verursachten erhebliche Schäden in den Plantagen Norditaliens, was Auswirkungen auf den gesamten europäischen Markt hat. Im Juli erlitten die Regionen Modena und Emilia-Romagna durch heftigen Hagel und starke Winde schwere Ernteverluste, berichtet der Ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB).
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Lokale Erzeuger meldeten in einigen Betrieben Ausfälle von 70-80 %, in etlichen Obstplantagen wurde die Ernte nahezu vollständig vernichtet.
Die Schäden betrafen nicht nur die Pflaumen und die Bäume selbst, sondern auch sonstige Anlagen und die Infrastruktur, was die aus dieser Region stammende Pflaumenmenge in den kommenden Wochen weiter verringern könnte.
Extreme Wetterbedingungen in Südeuropa, insbesondere Hitzewellen und Wassermangel, beeinträchtigten zudem die Qualität und Fruchtgröße der Pflaumen. Auf den westeuropäischen Großmärkten herrscht ein Mangel an Pflaumen guter Qualität, was die Exportpreise in anderen Erzeugerregionen in die Höhe treibt.
Im Juli dieses Jahres lagen die Großhandelspreise in Italien und Belgien um 20 bis 30 % über dem Durchschnitt des Vorjahreszeitraums. In Italien lag der Preis für Pflaumen Mitte Juli bei 2,40 bis 2,80 EUR/kg.
Quelle: FruitVeB.hu
Veröffentlichungsdatum: 30.07.2026