Neue US-Zölle setzen brasilianische Traubenexporte unter Druck
Der Verband Abrafrutas warnt, dass die Maßnahme die Wettbewerbsfähigkeit schwächen und Lieferanten dazu veranlassen könnte, alternative Märkte zu suchen.
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Ein neuer US-Zoll von 25 % auf brasilianische Produkte dürfte die Gesamtzollbelastung für Trauben auf 35 % erhöhen, so der brasilianische Verband exportierender Erzeuger von Obst und Folgeprodukten (Abrafrutas).
Der Verband warnte, dass die höhere Abgabe brasilianische Trauben auf dem US-Markt weniger wettbewerbsfähig machen und Schwierigkeiten entlang der gesamten Lieferkette verursachen werde.
Brasilien lieferte 2025 rund 14.000 Tonnen Trauben im Wert von 41,5 Millionen USD in die USA. Auch Melonen und Wassermelonen sind von dem zusätzlichen Zoll betroffen, wenngleich hier geringere Auswirkungen erwartet werden, da die Exportmengen in die USA niedriger sind.
Abrafrutas teilte mit, sie beraten Erzeuger und Exporteure hinsichtlich der Reaktion auf diese Situation.
Zu den möglichen Maßnahmen gehören die Erschließung alternativer Märkte und die Anpassung der Vertriebsstrategien, um Verluste zu begrenzen.
Ähnliche Schritte hatten die Exporteure bereits unternommen, als frühere Zollmaßnahmen brasilianische Mangolieferungen betrafen. Abrafrutas wird weiter mit Erzeugern, Exporteuren und der Regierung daran arbeiten, die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Sektors zu schützen.
Source: Fructidor.com, Abrafrutas.org
Veröffentlichungsdatum: 30.07.2026