Italien: Umwelt – Verfassungsgericht urteilt gegen unregulierte Photovoltaikanlagen
„Das Urteil des Verfassungsgerichts gegen unkontrollierte Photovoltaikanlagen, die Hektar fruchtbaren Bodens der Nahrungsmittelproduktion berauben, ist ein Sieg für Landwirte und Bürger und zeigt, wie zu dem ökologischen Wandel beigetragen werden kann, ohne auch nur einen einzigen Quadratmeter Ackerland zu opfern“, so Coldiretti.
Filiera Italia und Coldiretti bekräftigten dies in ihren Kommentaren zu dem Urteil des Verfassungsgerichts, das das in dem Landwirtschaftsdekret enthaltene Verbot der Installation von Freiflächenanlagen bestätigte und die zwei Organisationen nachdrücklich unterstützte.
„Stoppt den Verbrauch von Agrarland“
„Die wahllose Installation von Hektaren an Photovoltaikanlagen auf dem Land, bei der industrielle Technologien als Agri-Photovoltaik-Systeme getarnt werden, hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass landwirtschaftliche Flächen ihrem natürlichen Produktionspotenzial entzogen wurden und der Flächenverbrauch gestiegen ist“, so Coldiretti.
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Nachhaltige Agri-Photovoltaik und Energiegemeinschaften als Alternative
„Die Entscheidung des Rates, das Projekt zu stoppen, bestätigt die Fokussierung auf innovative Lösungen, von Dachsystemen bis hin zu nachhaltiger Agri-Photovoltaik mit bodenmontierten Modulen, die die Koexistenz von Energieerzeugung und landwirtschaftlichen Aktivitäten ermöglichen.
Energiegemeinschaften können dabei eine Schlüsselrolle spielen. Ein Modell, das Umwelt, Innovation und Entwicklung vereint.“
Laut Coldiretti schonen diese vielversprechenden Modelle nicht nur die Umwelt, sondern schaffen auch neue Einkommensmöglichkeiten für Landwirte, verbessern die Widerstandsfähigkeit der Ernte und tragen zur Entwicklung der Region bei.
„Es handelt sich um einen integrierten Ansatz, der ökologische Nachhaltigkeit, technologische Innovation und lokale Wirtschaftsentwicklung vereint.“
Quelle: Coldiretti.it
Veröffentlichungsdatum: 21.07.2026