Polen: Minderwertige Qualität bremst Preisanstieg bei Erdbeeren
Das Angebot ist knapp, doch die minderwertige Ware, die den Frischmarkt überschwemmt, drückt die Preise. In Polen kam der Preisanstieg bei Tafelsorten auf dem Erdbeermarkt in der ersten Juliwoche zum Stillstand, obwohl das Angebot weiter extrem knapp ist.
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In der Hitze „kochten“ viele Früchte auf den Feldern und es gelangte kaum frische Ware auf den Markt, berichtet der Ungarisch Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB).
Die aktuelle Versorgungslage und die kurzfristigen Aussichten sind schlechter als in dem ebenso schwierigen Vorjahreszeitraum.
Die Preise für Tafelerdbeeren auf den Großmärkten liegen derzeit, je nach Sorte, Region und vor allem Qualität, zwischen 9,00 und 18,00 PLN/kg.
Dieses Niveau liegt noch unter den Rekordwerten des Vorjahres: Der aktuelle Preis ist fast 16 % niedriger als vor einem Jahr.
Das Angebot ist deutlich geringer als im Vorjahr, dennoch sind die Preise niedriger.
Der Grund hierfür ist die Qualität: Schöne, feste und vollkommen einwandfreie Ware ist vom Frischmarkt praktisch verschwunden.
Der Großteil der aktuell verfügbaren Menge ist von mittlerer oder schlechter Qualität, die Händler sind nicht bereit, dafür hohe Preise zu zahlen.
Es stellt sich die Frage, ob die aktuellen Preise die Rekordwerte der Saison 2025 übertreffen können. Theoretisch besteht diese Möglichkeit, da das schrumpfende Angebot die Preise trotz der Qualitätsprobleme weiter nach oben treibt.
Das Problem ist der Zeitfaktor. Die Saison scheint noch früher zu enden als im Vorjahr.
Es ist möglich, dass den Erdbeeren schlicht die Zeit fehlt, um die Preisspitzen des Vorjahres zu erreichen oder zu übertreffen.
Quelle: FruitVeB.hu
Veröffentlichungsdatum: 14.07.2026