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Spaniens O&G-Importe in ersten 4 Monaten um 6% in Menge und 4% im Wert gestiegen

10. Juli 2026

Die spanischen Importe von Obst und Gemüse erreichten in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 eine Menge von 1,75 Millionen Tonnen, dies entspricht einem Anstieg von 6,2 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, während der Wert um 4,4 % auf 2,095 Milliarden EUR zulegte.

Dieses Wachstum wurde maßgeblich durch Obst vorangetrieben, dessen Importe sowohl in Menge als auch Wert um mehr als 95 % gestiegen sind, während die Gemüseimporte ein moderateres Wachstum verzeichneten.
 
Die spanischen Importe von Obst und Gemüse beliefen sich in dem Zeitraum von Januar bis April 2026 auf insgesamt 1.754.581 Tonnen, verglichen mit 1.652.526 Tonnen in dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, dies entspricht einem Zuwachs von 6,2 %, wie sich aus Daten des Amtes für Zoll und Verbrauchsteuern ergibt, die der spanische Verband der Verbände der exportierenden Erzeuger von Obst und Gemüse (FEPEX) für seinen Bericht nutzte. 

Obst war der Haupttreiber dieser Entwicklung mit Importen von 818.086 Tonnen, was einem Anstieg von 9,4 % gegenüber den ersten vier Monaten des Vorjahres entspricht. 

Die Gemüseimporte lagen bei 936.495 Tonnen und verzeichneten einen moderateren Zuwachs von 3,5 %. 

Bei Gemüse blieben Kartoffeln mit 565.229 Tonnen das am häufigsten importierte Produkt, auch wenn die Menge im Vergleich zu deem Vorjahreszeitraum leicht um 1,4 % zurückging. 

Nennenswerte Zuwächse verzeichneten zudem Zwiebeln mit 104.778 Tonnen (+13,4 %), Paprikas mit 53.094 Tonnen (+18,5 %) und Tomaten mit 51.999 Tonnen (+6,1 %). 

Bei Obst stach der starke Anstieg der Bananenimporte heraus, die 159.124 Tonnen erreichten, 25,2 % über dem Vorjahr. Signifikantes Wachstum zeigten auch Kiwis (61.740 Tonnen, +11,6 %), Äpfel (72.290 Tonnen, +6,2 %) und Ananas (59.855 Tonnen, +6,8 %). 

Der Gesamtwert der Obstimporte belief sich auf 1,461 Milliarden EUR, ein Anstieg um 9,1 % gegenüber den ersten vier Monaten des Vorjahres. 

Demgegenüber sank der Wert der Gemüseimporte um 5 % auf 634 Millionen EUR.
 
Zu dem Obst mit dem höchsten Importwert zählten Blaubeeren (218 Millionen EUR, +11 %), Avocados (178 Millionen EUR) und Himbeeren (168 Millionen EUR, +13 %). 

Bei Gemüse führen Kartoffeln weiter die Rangliste nach Wert an, wenngleich die Importe einen deutlichen Rückgang um 33 % auf insgesamt 250 Millionen EUR verzeichneten. 

Die stärksten Zuwächse gab es hingegen bei den Importen von Paprikas (+30 % auf 82 Millionen EUR) und Tomaten (+21 % auf 99 Millionen EUR). 

„Für FEPEX unterstreicht die Entwicklung der Importe erneut die wachsende Präsenz ausländischer Erzeugnisse auf dem spanischen und dem EU-Markt in einem Umfeld, in dem europäische Erzeuger mit immer strengeren regulatorischen Anforderungen und höheren Produktionskosten konfrontiert sind. Daher hält es FEPEX für vorrangig, auf eine größere Gegenseitigkeit bei den Produktions- und Vermarktungsbedingungen für Importe aus Drittländern hinzuwirken.“ 


Quelle: FEPEX

 

Veröffentlichungsdatum: 10.07.2026

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