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Chiles neues Datenschutzgesetz setzt Obstexporteure und Verpackungsbetriebe unter Druck

08. Juli 2026

Der Obstsektor steht vor einer neuen Herausforderung bei der Einhaltung von Vorschriften, denn das Gesetz 21.719 verpflichtet landwirtschaftliche Betriebe, Exporteure und Verpackungsbetriebe dazu, personenbezogene Daten bis Dezember 2026 zu ordnen und zu schützen. 

Chiles Agrarsektor sieht sich einer neuen regulatorischen Herausforderung gegenüber, da das Gesetz 21.719 zum Schutz personenbezogener Daten am 1. Dezember 2026 in Kraft treten soll. 

Das Gesetz betrifft landwirtschaftliche Betriebe, Obstexporteure, Verpackungsbetriebe, Auftragnehmer und Dienstleister, die mit personenbezogenen Daten von Arbeitnehmern, Lieferanten, Kunden und aus Produktionsprozessen umgehen. 

Für die Obstbranche bedeutet dies, dass das Datenmanagement neben Lebensmittelsicherheit, Rückverfolgbarkeit, Arbeitsstandards und Exportanforderungen zu einem festen Bestandteil der einzuhaltenden Anforderungen im Tagesgeschäft wird. 

Gesetz 21.719 führt Prinzipien wie Rechtmäßigkeit, Zweckbindung, Verhältnismäßigkeit, Sicherheit, Transparenz, Vertraulichkeit und Rechenschaftspflicht ein. 

Landwirtschaftliche Betriebe müssen nachweisen, welche Daten sie vorhalten, zu welchen Zweck sie diese verwenden, wer Zugriff darauf hat und wie die Daten vor Datenlecks, Verlust, Betrug oder unbefugter Nutzung geschützt sind. 

Die Verordnung schafft zudem Pflichten im Umgang mit Sicherheitsvorfällen. 

Wenn eine Datenschutzverletzung ein begründetes Risiko für die Rechte oder Freiheiten von Personen darstellt, müssen Unternehmen diese möglicherweise der neuen Behörde für den Schutz personenbezogener Daten melden.


Quelle: Fructidor.com

 

Veröffentlichungsdatum: 08.07.2026

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