FEPEX zum EU-Mexiko-Abkommen: Spanische O&G-Exporte bei 3.154 Tonnen und Importe bei 14.041 Tonnen
Die EU und Mexiko unterzeichneten am 22. Mai das Modernisierte Globalabkommen, das bedeutende Fortschritte in den Bereichen Handel, Investitionen und Zusammenarbeit beinhaltet.
Trotz der Unterzeichnung muss das Abkommen noch ein komplexes Ratifizierungsverfahren durchlaufen, bevor es vollständig in Kraft treten kann.
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In dem Obst- und Gemüsesektor beliefen sich die spanischen Exporte im Jahr 2025 auf 3.154 Tonnen (davon 3.002 Tonnen Pflaumen), während die Importe insgesamt 14.041 Tonnen erreichten, diese Zahlen basieren auf Daten der Zoll- und Verbrauchsteuerbehörde, die der spanische Verband der Verbände der exportierenden Erzeuger FEPEX für seinen Bericht verwendet hat.
Der Wert dieser Exporte nach Mexiko lag bei 5,7 Millionen EUR, wobei Pflaumen einen Anteil von 5,1 Millionen EUR ausmachten.
Die spanischen Importe von Obst und Gemüse aus Mexiko beliefen sich 2025 auf 14.041 Tonnen. Bezogen auf die Menge standen Zwiebeln mit 4.071 Tonnen an der Spitze, gefolgt von Avocados (3.596 Tonnen), Spargel (3.064 Tonnen) sowie Mangos und Guaven (3.003 Tonnen).
Der Gesamtwert der Obst- und Gemüseimporte aus Mexiko betrug 41,2 Millionen EUR. Der Wert der Importe verteilte sich wie folgt: Zwiebeln 2,4 Millionen EUR, Avocados 8,7 Millionen EUR, Spargel 14,5 Millionen EUR und Mangos 13,8 Millionen EUR.
Das am 22. Mai unterzeichnete Abkommen markiert erst den Beginn des Verfahrens, die vollständige Ratifizierung steht noch aus, wenngleich eine mögliche vorläufige Anwendung der Handelsbestimmungen über ein Interimsinstrument vorgesehen ist.
Wirtschaftlich gesehen sieht das Abkommen eine nahezu vollständige Liberalisierung des Warenhandels vor, die bis zu 99 % des Handels erreicht, wobei laut Informationen der Europäischen Kommission ein besonderer Fokus auf dem Agrar- und Lebensmittelsektor liegt.
Mexiko wird seine Zölle auf europäische Exporte senken und rund 95 % der Zölle auf Agrarerzeugnisse abschaffen.
Die EU wird den Zugang zu deem EU-Markt für mexikanische Exporte erweitern, dabei werden über 80 % der Agrar- und Ernährungserzeugnisse zollfrei. Für die übrigen Produkte gelten Zeitpläne für einen schrittweisen Zollabbau.
Quelle: FEPEX
Veröffentlichungsdatum: 08.07.2026