Science Based Targets initiative (SBTi) bestätigt METROs Klimaziele
Die Science Based Targets initiative (SBTi) hat die kurz- und langfristigen wissenschaftsbasierten Klimaziele von METRO validiert. Die unabhängige Initiative “Science Based Targets” (SBTi) hat die Klimaziele der METRO AG geprüft und bestätigt. Die Science Based Targets initiative gilt weltweit als einer der wichtigsten Standards für Unternehmensklimaziele.

Foto © METRO
Für METRO bedeutet es, dass die Emissionsreduktionsziele im Einklang mit der Klimawissenschaft und dem 1,5-Grad-Ziel stehen. METRO berücksichtigt alle wichtigen Emissionen – sowohl die direkt verursachten (zum Beispiel durch eigene Gebäude und Fahrzeuge) als auch indirekte entlang der gesamten Lieferkette.
METRO hat sich wissenschaftsbasierte Klimaziele gesetzt, die vorsehen, die Treibhausgasemissionen bis 2030 im Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel deutlich zu reduzieren und spätestens bis 2050 Netto-Null-Emissionen (Net-Zero) zu erreichen.
Dabei werden die Treibhausgasemissionen im eigenen Geschäftsbetrieb und entlang der gesamten Wertschöpfungskette umfassend und tiefgreifend gesenkt. Verbleibende Emissionen werden gemäß den Kriterien der Science Based Targets initiative neutralisiert.
Warum die SBTi-Validierung relevant ist
Gerade im Großhandel und im HoReCa-Bereich wird es immer entscheidender, CO2-Emissionen entlang der Lieferkette messbar zu machen und zu reduzieren. Für Investoren, Kunden und Partner bietet die SBTi-Validierung eine klare, externe Bestätigung der wissenschaftsbasierten Ausrichtung der Emissionsziele der METRO AG.
METRO hatte bereits zuvor Klimaziele definiert und aktualisiert. Mit der Validierung durch die SBTi sind diese nun international vergleichbar.
Die Integration von Scope-3-Emissionen sowie FLAG-Zielen zeigt, dass METRO nicht nur eigene Emissionen reduziert, sondern auch die Lieferkette und deren landwirtschaftliche Auswirkungen adressiert. Hier spielen die Lieferanten eine entscheidende Rolle, da METRO auf die Produkte selbst nur indirekten Einfluss nehmen kann.
Wie zentral dabei die Umsetzung entlang der Lieferkette ist, unterstreicht Britta Gallus, Head of Climate & Carbon bei METRO AG: „Die Validierung durch die SBTi bestätigt unseren klaren Kurs Richtung Net Zero. Entscheidend ist jetzt die Umsetzung – vor allem in der Lieferkette. Mit Instrumenten wie dem Product Carbon Footprint schaffen wir Transparenz auf Produktebene und machen Emissionsreduktion für unsere Kunden konkret steuerbar.“

Hier knüpft der kürzlich ausgebaute Ansatz zum Product Carbon Footprint (PCF) an. Durch die CO2-Bewertung einzelner Produkte wird Transparenz auf Artikelebene geschaffen. Damit wird der PCF zu einem operativen Hebel, um die SBTi-Ziele insbesondere im Scope-3-Bereich umzusetzen.
Quelle: METRO
Veröffentlichungsdatum: 30.06.2026