6 Paprika-Lieferungen aus der Türkei wegen Rückständen von 8 Pestiziden vernichtet
Innerhalb von zwei Tagen wurden sechs Paprika-Lieferungen aus der Türkei bei Ankunft an den Grenzen der EU vernichtet, nachdem eine übermäßige Belastung mit bis zu acht verschiedenen Pestiziden in den türkischen Paprikas nachgewiesen worden war, wie Hortoinfo unter Berufung auf Quellen bei der EU-Kommission berichtet.
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Bildquelle: Pixabay
Aus Unterlagen der zuständigen EU-Behörde geht hervor, dass es sich bei den in den türkischen Paprikas nachgewiesenen Wirkstoffen um Chlorpyrifos, Malathion, Formetanat, Acetamiprid, Tebufenpyrad, Pymetrozin, Thiacloprid und Bifenazat handelt, in allen Fällen lagen die Werte weit über den Grenzwerten, die zum Schutz der Verbraucher vor gesundheitlichen Risiken festgelegt wurden.
Am 22. Juni wurde die Vernichtung von drei Lieferungen gemeldet: eine für den deutschen Markt, eine für die Niederlande und eine dritte für den rumänischen Markt.
In der ersten, für Deutschland bestimmten Charge wurden Acetamiprid-Rückstände in einer Konzentration von 0,945 ± 0,473 mg/kg nachgewiesen, während der zulässige Rückstanshöchstgehalt (MRL) bei 0,09 mg/kg liegt.
Zudem wurden Rückstände von Formetanat in einer Konzentration von 0,218 ± 0,109 mg/kg festgestellt bei einer MRL von 0,01 mg/kg.
Diese Charge enthielt außerdem Rückstände zweier weiterer Pestizide: Bifenazat mit 0,525 ± 0,263 mg/kg bei einem MRL von 0,01 mg/kg und Malathion mit 0,135 ± 0,068 mg/kg bei einem MRL von 0,02 mg/kg.
3 weitere Lieferungen vernichtet
Die Lieferungen, auf die sich die drei Vernichtungsmeldungen für türkische Paprikas bezogen, waren in in einem Fall für den deutschen Markt bestimmt, in einem anderen für Belgien und der Zielort der dritten Lieferung wurde nicht näher genannt.
Bei der am 23. gemeldeten Lieferung für Deutschland wurden Rückstände von Formetanat in einer Konzentration von 0,121 ± 0,061 mg/kg - ppm festgestellt, während der MRL bei 0,01 mg/kg - ppm liegt.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 29.06.2026