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Bürokratierückbau: ZVG sieht weiteren Handlungsbedarf

29. Juni 2026

Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) hat zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Bürokratierückbau im Bereich des Bundeslandwirtschaftsministeriums Stellung genommen. 

Der Verband begrüßt ausdrücklich die vorgesehene Verlängerung der Pflanzenschutz-Sachkunde auf einen Sechsjahresrhythmus sowie den grundsätzlichen Ansatz, bürokratische Belastungen abzubauen.

Aus Sicht des Gartenbaus reicht der vorgelegte Gesetzentwurf jedoch nicht aus. Der ZVG verweist auf zahlreiche weitere Dokumentations-, Melde- und Nachweispflichten, die die Betriebe erheblich belasten.

Der Verband fordert unter anderem praxisgerechte Dokumentationspflichten, vereinfachte Förderverfahren, schnellere Zulassungsverfahren bei Pflanzenschutzmitteln sowie eine stärkere Digitalisierung und Vereinheitlichung von Verwaltungsprozessen. 

Zudem spricht sich der ZVG dafür aus, bestehende Berichts- und Dokumentationspflichten regelmäßig auf ihren tatsächlichen Nutzen zu überprüfen und nicht erforderliche Vorgaben konsequent abzubauen.

Der ZVG betont, dass sich viele vermeintlich kleine Einzelregelungen in ihrer Summe zu einer erheblichen bürokratischen Belastung für die gärtnerischen Betriebe entwickeln und daher konsequent überprüft und vereinfacht werden müssen.

Der ZVG hatte seine Vorschläge zum Bürokratieabbau zuletzt nochmals aktualisiert und an die betroffenen Bundesministerien übermittelt.

Die Stellungnahme zum Gesetzentwurf kann HIER heruntergeladen werden.

 

Quelle: ZVG

 

Veröffentlichungsdatum: 29.06.2026

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