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Belgien: Polizei beschlagnahmt über 1.000 Liter illegale Pestizide in Limburg

24. Juni 2026

Die Bundeskriminalpolizei Limburg hat in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Lebensmittelsicherheit (FAVV) über 1.000 Liter nicht zugelassener Pflanzenschutzmittel sichergestellt, wie das Flämische Infozentrum für Landwirtschaft und Gartenbau (VILT) berichtet. 

Auch in Belgien verbotene Produkte wurden gefunden. Drei Männer wurden bei Hausdurchsuchungen in Nieuwerkerken, Genk und Hasselt festgenommen. Die Ermittlungen sind Teil eines Falls von groß angelegtem Handel mit illegalen Pestiziden. 

Der Fall kam ans Licht, nachdem Hinweise darauf aufgetaucht waren, dass Pestizide in großem Umfang außerhalb der offiziellen Kanäle gekauft und weiterverkauft wurden. Dies betrifft Herbizide wie unter anderem Bofix, Primstar, Zapper und Roundup. 

In Belgien ist für den Kauf, Verkauf und die Anwendung von professionellen Pflanzenschutzmitteln eine Pflanzenschutzgenehmigung erforderlich. Diese Genehmigung muss nachweisen, dass die Anwender über ausreichende Kenntnisse für den sicheren Umgang mit diesen Produkten verfügen. 

Laut der Ermittlungen besaßen die Beteiligten nicht die notwendigen Genehmigungen für den Kauf oder Handel mit diesen Produkten. 

Nach ihrer Vernehmung wurden die drei Männer freigelassen, gelten aber weiterhin als Tatverdächtige. Die Bundeskriminalpolizei Limburg führt die Ermittlungen unter der Leitung des Untersuchungsrichters fort.


Quelle: Vilt.be

 

Veröffentlichungsdatum: 24.06.2026

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