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Auf dem 11. Beeren-Kongress in Huelva geht es um Märkte, soziale Verantwortung und Gesundheit

18. Juni 2026

In Huelva, Spaien, hat die 11. Ausgabe des Internationalen Kongresses für Beeren begonnen, der am 17. und 18. Juni stattfindet und von dem Verband der Erdbeererzeuger und -exporteure von Huelva (Freshuelva) organisiert wird, der auch ein Mitglied des spanischen Verbandes FEPEX ist.


Foto © FEPEX

Die Schwerpunktthemen der Vorträge auf dem Kongress drehen sich laut FEPEX vor allem um die Entwicklung der internationalen Märkte, soziale Verantwortung und Gesundheit. 

Zu den Höhepunkten zählen ein Vortrag von Mario Steta, Vorsitzender des Rates der International Blueberry Organization (IBO), über die Rolle von Blaubeeren für das weltweite Wachstum des Sektors und die Auswirkungen auf Spanien sowie die Vorstellung einer von Freshuelva initiierten klinischen Studie der Universität Huelva über die gesundheitlichen Vorteile des Erdbeerkonsums für Frauen. 

Das Programm umfasst zudem Podiumsdiskussionen über die sozialen Auswirkungen der Anwerbung von Arbeitskräften aus den Herkunftsländern sowie über zirkuläre Migration. 

 Die spanischen Exporte von Beeren erreichten im Jahr 2025 eine Gesamtmenge von 426.527 Tonnen und einen Wert von 2,114 Milliarden EUR, dies geht aus Daten des Amtes für Zoll und Verbrauchsteuern hervor, die FEPEX ausgewertet hat. 

Erdbeeren sind nach wie vor das der Menge nach wichtigste Produkt (265.183 Tonnen, 62 % der Gesamtexporte), gefolgt von Blaubeeren (100.241 Tonnen, 23,5 %) und Himbeeren (53.178 Tonnen, 12,5 %). In geringerem Umfang wurden Brombeeren (6.765 Tonnen, 1,6 %) und Johannisbeeren (1.160 Tonnen, 0,3 %) exportiert. 

Auch hinsichtlich des Wertes führen Erdbeeren mit 871 Millionen EUR (41 % der Gesamtsumme), gefolgt von Blaubeeren mit 691,5 Millionen EUR (33 %) und Himbeeren mit 505 Millionen EUR (23,9 %). Auf Brombeeren entfallen 43 Millionen EUR und auf Johannisbeeren 3,7 Millionen EUR.

Was die Absatzmärkte betrifft, so ist der Außenhandel mit spanischen Beeren durch ein deutliches Überwiegen des EU-Binnenmarktes geprägt, wobei der Schwerpunkt auf Westeuropa liegt. Deutschland, Frankreich und Großbritannien sind die wichtigsten Märkte.

Deutschland ist der führende Markt mit 123.851 Tonnen (29 % der Gesamtexporte) und einem Wert von 631 Millionen EUR (30 % des Gesamtwerts). 

Frankreich belegt mit 60.432 Tonnen (14 %) und 226.133.000 EUR (11 %) den zweiten Platz, während Großbritannien als wichtigster Markt außerhalb der EU mit 46.675 Tonnen (10,9 %) und 281 Millionen EUR (13 %) an dritter Stelle steht. 

Zu den weiteren bedeutenden Märkten zählen die Niederlande (42.623 Tonnen und 242 Millionen EUR) sowie Italien mit 30.181 Tonnen (7,1 %) und 119 Millionen EUR.


Quelle: FEPEX

 

Veröffentlichungsdatum: 18.06.2026

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