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25% Mehrwertsteuer bremsen den Obst- und Gemüsekonsum in Dänemark aus

03. Juni 2026

Dänische Einzelhändler fordern eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse, um den Konsum zu steigern, und haben hierzu entsprechende Zahlen vorgelegt. Zuletzt haben die Schweden die Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse gesenkt, von 12 % auf 6 %.

Laut einer Analyse der unabhängigen Preisbeobachtungsstelle Matpriskollen hat diese Mehrwertsteuersenkung in Schweden zu einem Rückgang der Obst- und Gemüsepreise geführt, berichtet FyH.es.

Diese Entwicklung in Schweden hat, insbesondere nach dem Bericht der unabhängigen Preisagentur, rasch Auswirkungen auf das Nachbarland Dänemark gehabt.

Dänemark hält indes weiter an einem Mehrwertsteuersatz von 25 % auf Obst und Gemüse fest. „Wenn die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel gesenkt wird, macht sich das direkt im Geldbeutel der Verbraucher/innen bemerkbar.

Genau so hat es in Schweden funktioniert und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass dies in Dänemark anders sein sollte“, erklärt Jannick Nytoft, Hauptgeschäftsführer des dänischen Einzelhandelsverbands De Samvirkende Købmænd.

1.200 EUR 

Dies ist der Betrag, den die Dänen und Däninnen am Jahresende eingespart hätten, wenn der Mehrwertsteuersatz in Dänemark, wie bereits in Schweden geschehen, gesenkt würde. 

Es wird darauf hingewiesen, dass eine Mehrwertsteuersenkung bereits in Norwegen, Portugal und Spanien zu einer gesteigerten Nachfrage nach Obst und Gemüse geführt hat.

„Die Dänen und Däninnen zahlen mit die höchsten Lebensmittelpreise weltweit und ein Teil der Erklärung liegt in unserer hohen Mehrwertsteuer, die den Einkauf von Gütern des täglichen Bedarfs erheblich verteuert“, so Nytoft. 

Eine solche Senkung würde bedeuten, dass den Dänen und Däninnen jährlich 9.500 Dänische Kronen (DKK) – also rund 1.200 EUR – mehr zur Verfügung stünden.


Quelle: FyH.es

 

Veröffentlichungsdatum: 03.06.2026

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