fruchtportal.de

Auberginen - Mediterranes Flair aus Schweizer Anbau

02. Juni 2026

Auberginen passen bestens zur mediterranen und sommerlichen Küche. Die Schweizer Saison startet im April und dauert bis Oktober. Auberginen mögen es warm: Sie werden vor allem in China, Indien, Ägypten und in der Türkei kultiviert. Die Hauptanbaugebiete Europas befinden sich hauptsächlich in Italien und Spanien.


Die Schweizer Auberginensaison ist gestartet. (Foto © LID / jin)

Aber auch in der Schweiz werden Auberginen angebaut, berichtet der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID). 

Von den knapp 13’000 Tonnen hierzulande verspeisten Auberginen wurden 2025 gut 4’000 Tonnen in der Schweiz geerntet. Angebaut werden sie auf knapp 30 Hektaren, fast ausschliesslich im Gewächshaus. 

Die eierförmige Aubergine – auf Englisch «eggplant» – stammt ursprünglich aus Asien. Dort wird sie seit über 4’000 Jahren kultiviert und konsumiert. Arabische Seefahrer brachten das Fruchtgemüse schliesslich nach Europa.

Diverse Farben

Die violett-purpurfarbenen Auberginen sind heute in Mitteleuropa zwar am weitesten verbreitet, tatsächlich gibt es das Nachtschattengewächs aber in verschiedensten Farben: Gelb, Rosa Grün oder eben dunkelviolett und weiss sowie weiss-violett marmoriert.

Und auch in unterschiedlichen Formen tritt sie auf, so ist die thailändische Aubergine eher klein und kugelförmig – die chinesische Aubergine ist dagegen dünn und länglich.

Leicht verdauliche Kost

Auberginen haben keinen starken Eigengeschmack und sind leicht und schnell verdaulich. In der Küche ist die Aubergine sehr vielseitig.

Die Nährstoffe befinden sich vor allem in der Schale – deshalb empfiehlt es sich, die Aubergine beim Verzehr nicht zu schälen.

Wegen dem Solanin sollte die Aubergine allerdings nicht roh gegessen werden – der Giftstoff verursacht nämlich Übelkeit und Magenbeschwerden. 

 

Quelle: LID

Veröffentlichungsdatum: 02.06.2026

Fruchtportal © 2004 - 2026
Online Fachzeitschrift für den internationalen Handel mit frischem Obst und Gemüse