Japanische Forscher identifizieren Gen in Tomatensamen, dessen Ausschaltung Keimung bei großer Hitze ermöglicht
Die Forscher entdeckten, dass Samen durch die Ausschaltung des Gens SlIAA9 Hitzestress besser bewältigen konnten, indem sie höhere Mengen an antioxidativen Enzymen und Hitzeschockproteinen produzieren, so berichtet Hortoinfo.es.
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Forscher der Universität Tsukuba in Japan haben das Gen SlIAA9 identifiziert, das eine Schlüsselrolle dabei spielt, Tomatensamen die Keimung unter extremer Hitze zu ermöglichen.
Während hohe Temperaturen bei herkömmlichen Tomatensämlingen typischerweise eine Keimruhe auslösen oder zu physischen Missbildungen führen, zeigten Pflanzen, denen dieses Gen fehlte, eine bemerkenswerte Fähigkeit, hohe Keimraten und ein gesundes Wachstum aufrechtzuerhalten.
Die Studie ergab, dass das Gen SlIAA9 als Repressor im hormonellen Signalweg der Pflanze fungiert.
Durch die Eliminierung dieses Gens stellten die Forscher fest, dass die Samen Hitzestress besser bewältigen konnten, indem sie vermehrt antioxidative Enzyme und Hitzeschockproteine bildeten.
Diese schützenden biologischen Mechanismen tragen dazu bei, Zellschäden zu neutralisieren und sicherzustellen, dass sich die Pflanze trotz der widrigen Umweltbedingungen normal entwickelt.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 28.05.2026