Italien: Regen verursacht schwere Schäden in den Kirschplantagen Apuliens
Die Kirschensaison in der italienischen Region Apulien hatte einen äußerst schlechten Start: Dauerregen und starker Wind haben schwere Schäden in den Plantagen der Gebiete Conversano, Rutigliano, Turi, Castellana Grotte und Casamassima verursacht.
Im Raum Bari wurden so Bestände beschädigt, während auch die Preise auf Rekordtiefs sanken, wie der Ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB) berichtet.
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Die Sorte „Bigarreau“ erlitt den größten Schaden, rund 40 % der Ernte sind unverkäuflich geworden, da die beschädigten Früchte die Marktanforderungen nicht mehr erfüllen.
Verschärft werden die Verluste zusätzlich durch den drastischen Einbruch der Einkaufspreise. Zu Saisonbeginn erhielten die Erzeuger noch einen Einkaufspreis von 6 bis 7 EUR pro Kilogramm (kg), Mitte Mai liegt das Preisniveau jedoch nur noch zwischen 2 und 3 EUR/kg.
Im Gegensatz dazu werden Kirschen im Einzelhandel für bis zu 20 EUR/kg angeboten, was zu erheblichen Spannungen zwischen den Erzeugern und dem Markt führt.
Die Situation ist besonders besorgniserregend für die Landwirte in Apulien, die bereits durch das Aufkommen unbekannter Importe unter starkem Druck stehen.
Ernteausfälle, niedrige Ankaufspreise und Marktunsicherheit bilden zusammen eine Herausforderung, die den Fortbestand vieler landwirtschaftlicher Betriebe in der Region bedroht.
Quelle: FruitVeB.hu
Veröffentlichungsdatum: 28.05.2026