Andalusien führend in der Bio-Produktion – mit über 1,4 Millionen Hektar und mehr O&G-Verpackungszentren
Almería, in Andalusien, Spanien, hebt sich mit 373 agrarökologischen Betrieben, über 4.820 Bio-Akteuren und 4.434 Hektar an Bio-Gewächshäusern ab.

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Neben der Förderung einer stärkeren ökologischen Nachhaltigkeit dienen Bio-Methoden auch als Verkaufsargument auf den Märkten und beeinflussen somit die Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität der produzierenden Unternehmen, berichtet Hortoinfo.es.
Andalusien verfügt über mehr als 1,4 Millionen Hektar, die dieser Art land- und forstwirtschaftlicher Systeme gewidmet sind, die ein gesteigertes Bewusstsein für die Notwendigkeit zeigen, wirtschaftliche Tätigkeit mit dem Schutz der Umwelt zu verbinden.
Die neuesten offiziellen Daten des Landwirtschaftsministeriums der Regionalregierung von Andalusien belegen, dass im Jahr 2025 mehr als 120 ökologische industrielle Aktivitäten neu hinzukamen (+3,8 %), womit die Gesamtzahl in ganz Andalusien auf 3.462 stieg.
Aufgeschlüsselt nach Provinzen belief sich die Zahl der ökologischen agrarindustriellen Betriebe in Almería im vergangenen Jahr auf 373, in Cádiz waren es 254 und in Córdoba 416. Granada verzeichnete seinerseits 531 solcher Betriebe, Huelva 198, Jaén 208, Málaga 712 und Sevilla 763.
Die Anzahl der Verarbeitungs- und Verpackungszentren für frisches Obst und Gemüse ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 % gestiegen, im Jahr 2025 kamen 17 neue Unternehmen hinzu, wodurch die Gesamtzahl der Bio-Betriebe in der Region auf 659 anstieg.
29 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche Andalusiens, die insgesamt fast 4,8 Millionen Hektar umfasst, wurden für den Anbau von Kulturen genutzt, die nach dieser Produktionsmethode erzeugt werden.
Das Engagement für Nachhaltigkeit in Andalusien übertrifft damit weiter das von Brüssel im Rahmen der „Vom Hof auf den Tisch“-Strategie (Farm to Fork) für das Jahr 2030 festgelegte Ziel von 25 %.
Diesen von der EU vorgegebene Prozentsatz hat es bereits im Jahr 2021 erreicht und übertrifft ihn seither um mehrere Prozentpunkte.
Dies gilt trotz der schwierigen Lage, mit der der Agrarsektor in den letzten Jahren konfrontiert war, bedingt durch Dürren, Sturzfluten sowie Umstände, die außerhalb der Kontrolle der Erzeuger lagen, wie etwa Kriege und Zölle.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 20.05.2026