So wachsen die Schweizer Erdbeeren
Im Jahr 2026 beträgt die Erdbeerenanbaufläche 478,4 Hektaren – das sind knapp 10 Hektaren mehr als im Vorjahr, berichtet der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID).
Die Fläche von biologisch angebauten Erdbeeren beläuft sich dieses Jahr auf rund 40 Hektaren und konnte somit um gut 7 Prozent zulegen.

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Im Kanton Bern, in der Region Thurgau / Schaffhausen sowie im Kanton Zürich werden am meisten Erdbeeren angebaut.

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Während der Haupterntezeit von Mitte Mai bis Mitte Juni ernten die Schweizer Erdbeerproduzentinnen und -produzenten dieses Jahr schätzungsweise 1000 Tonnen pro Woche.
Dieses Jahr erwartet der Schweizer Obstverband eine gute Erntemenge von rund 7500 Tonnen.
Erntemengen und Importe

*Schätzung Schweizer Obstverband. (Infografik © LID)
2025 belief sich der Inlandanteil bei Erdbeeren – ebenso wie im Vorjahr – auf 31 Prozent.

* SGA steht für die Herkunftsbezeichnung Suisse Garantie Quelle: Swissfruit Reports, Schweizer Obstverband, BAZG. (Infografik © LID)
Anbauflächen in Hektaren
Die meisten Erdbeeren in der Schweiz sind einjährig, das heisst dass jedes Jahr neue Pflanzen angeschafft werden müssen.
Der Vorteil davon ist ein geringer Krankheitsbefall. Bei den zweijährigen Kulturen werden sie jedes zweite Jahr ausgewechselt.
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Bei den Flachkulturen werden die Erdbeeren auf dem Feld angepflanzt, ohne einen Damm zu formen. Bei den Dammkulturen wachsen die Erdbeeren auf einem angehäuften Erdhaufen.
Dieser schützt die Pflanze unter anderem vor Wurzelkrankheiten, weil das Wasser besser ablaufen kann.
Bei den Substratkulturen wachsen die Erdbeeren in Schalen mit Substrat. Damit besteht eine grössere Variabilität beim Standort.
Quelle: LID
Veröffentlichungsdatum: 08.05.2026