Peru exportiert über 706.000 Tonnen Trauben und sichert sich Marktzugang durch Kältebehandlung
Kältebehandlungsprotokolle ermöglichten während der Saison 2025/26 umfangreiche Traubenlieferungen in wichtige Exportmärkte. Peru exportierte in dieser Saison mehr als 706.000 Tonnen Tafeltrauben und setzte dabei auf Quarantäne-Kältebehandlung, um die phytosanitären Anforderungen zu erfüllen und den Zugang zu wichtigen Exportmärkten zu sichern, berichtet Fructidor.com.
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Laut des Landwirtschaftsministeriums (MIDAGRI) erreichten die Exporte 706.379 Tonnen und wurden in 53 internationale Märkte geliefert.
Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg war der weitverbreitete Einsatz der Kältebehandlungstechnologie für Lieferungen in Länder mit strengen phytosanitären Protokollen.
Während der Saison überwachte der Nationale Agrargesundheitsdienst (SENASA) 33.280 Kältebehandlungen in Verpackungseinrichtungen und ermöglichte so den Export von 685.575 Tonnen Trauben.
Weitere 20.804 Tonnen wurden per Kühlschiff, hauptsächlich aus den Regionen Piura und Ica, verschifft.
Die Kältebehandlung beinhaltet das Lagern der Früchte bei kontrolliert niedrigen Temperaturen über einen bestimmten Zeitraum, um Fruchtfliegenlarven abzutöten, ohne die Produktqualität zu beeinträchtigen.
Das Verfahren kann entweder am Ursprungsort oder während des Transports durchgeführt werden und hilft Exporteuren, die Standards einzuhalten und gleichzeitig die Früchte bei der Ankunft zu konservieren.
Source: Fructidor.com
Veröffentlichungsdatum: 07.05.2026