DFHV - Jahrestagung: Führen mehr Siegel und Zertifikate eigentlich auch zu mehr Konsum?
„Die Herausforderungen für unsere Branche und für die gesamte Lieferkette des Fruchthandels werden immer größer, und es kommen immer neue und kostenverursachende hinzu“, so Dr. Andreas Brügger, der Geschäftsführer des Deutschen Fruchthandelsverbandes e.V. (DFHV).
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Foto © DFHV
Bei seiner Jahrestagung am 20. Mai 2026 in Düsseldorf werde der Verband daher gemeinsam mit unterschiedlichen Stakeholdern besonders die Frage diskutieren „Zu viele Zertifikate – zu wenig Wert?“
Prof. Dr. Lemken von der Universität Bonn spricht in seinem Impulsvortrag sogar vom „label jungle“.
„Wie können wir sicherstellen, dass Deutschland noch ein attraktiver Markt bleibt, auch für Onst und Gemüse?“, so Dr. Andreas Brügger.
Bei der Jahrestagung sollen alle Beteiligten in der Kette zu Wort kommen, von den Produzenten über Prüfinstitutionen, den Handel bis zur Verbraucherzentrale NRW.
„In Zeiten zunehmender Digitalisierung und KI müsste es doch möglich sein, intelligentere und smarte Lösungen für die zahllosen Siegel und Zertifikate geben“, so Dr. Andreas Brügger.
Oberstes Ziel aller Bemühungen müsse es sein, den Konsum von frischem Obst und Gemüse zu steigern.
Zwar betonten die Verbraucherinnen und Verbraucher immer wieder, wie gesund Obst und Gemüse seien, aber die Konsumzahlen würden diese Überzeugung leider nicht widerspiegeln.

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„Deshalb freut es uns sehr, dass der Gründer und CEO von Greenyard, einem der big player auf dem Weltmarkt für frisches Obst und Gemüse, seine Überlegungen zur nachhaltigen Steigerung des Konsums bei unserer Jahrestagung vorstellen wird“, so Dr. Andreas Brügger.
Veröffentlichungsdatum: 30.04.2026