Peru führt landesweite Maßnahmen zur Eindämmung von Erdbeerkrankheit ein
In Peru wurden nach dem Nachweis der Präsenz der Erdbeerkrankheit Ramularia grevilleana in einigen Anbaugebieten obligatorische Pflanzenschutzmaßnahmen zu ihrer Bekämpfung und Eindämmung eingeführt, wie Fructidor berichtet.

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Dem peruanischen Nationalen Agrargesundheitsdienst (SENASA) zufolge wurde die Krankheit zwar offiziell als präsent klassifiziert, aber nicht als weit verbreitet und steht unter offizieller Kontrolle. Das bedeutet, dass sie in dem Land vorkommt, jedoch auf bestimmte Gebiete beschränkt bleibt und Eindämmungsmaßnahmen unterliegt.
Die Behörde bestätigte das Auftreten der Krankheit in Erdbeeranbaugebieten in den Regionen Apurímac, Cajamarca und Áncash. Diese Nachweise führten zu der Einführung landesweiter Kontrollmaßnahmen, die eine weitere Ausbreitung verhindern und die noch nicht betroffenen Anbaugebiete schützen sollen.
Gemäß der neuen Verordnung müssen alle Erzeuger und Betreiber, die in den Anbau, die Verarbeitung und den Transport von Erdbeerpflanzen involviert sind, Verdachtsfälle der Krankheit unverzüglich an den SENASA melden und die zugelassenen Kontrollmethoden anwenden, wo Infektionen festgestellt werden.
Die Regeln schränken auch den Transport von Pflanzgut von betroffenen Betrieben ein und schreiben die Verwendung von zertifiziertem, krankheitsfreiem Vermehrungsmaterial vor.
Der SENASA erklärte, dass die kontinuierliche Überwachung und eine schnelle Reaktionsfähigkeit unerlässlich seien, um die Krankheit einzudämmen und die Pflanzengesundheit zu schützen. Die Maßnahmen traten im April 2026 in Kraft und gelten landesweit.
Quelle: Fructidor.com
Veröffentlichungsdatum: 29.04.2026