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Spanien: Steinobstsaison erfordert Überprüfung der Transportversicherungen

27. April 2026

Spanien ist einer der größten europäischen Steinobstexporteure. In der letzten Saison 2025 wurden über 877.800 Tonnen im Wert von 1.691,9 Millionen EUR exportiert. 


Bildquelle: Pixabay

Der Start der Steinobstsaison, die zwischen April und Mai beginnt und bis September dauert, rückt erneut einen der anspruchsvollsten Momente für die spanische Agrar- und Lebensmittellogistik in den Vordergrund, berichtet FyH.es.

In diesem Zusammenhang warnt Jhasa, ein unabhängiger Versicherungs- und Rückversicherungsmakler, vor der Notwendigkeit, die Transportversicherungen für verderbliche Waren zu überprüfen und an den Arbeitsumfang, die Empfindlichkeit des Produkts und die Komplexität der Abläufe während der Saison anzupassen. 

Spanien startet laut der neusten Sektordaten für die Saison 2025 von einer besonders starken Position in diesem Markt. 

Die spanischen Steinobstexporte erreichten 877.817 Tonnen mit einem Gesamtwert von 1.691,9 Millionen EUR. 

Die Produktion lag unterdessen bei 1.874.660 Tonnen, 5 % höher als 2024 und 15 % über dem Durchschnitt der letzten 5 Saisons.

In diesem Kontext blickt der Obst- und Gemüsesektor mit positiven Aussichten auf 2026. Die jüngste AECOC-F&V-Pulse-Umfrage zeigt, dass 78 % der Unternehmen die Marktentwicklung optimistisch einschätzen und 91 % für das laufende Jahr mit Wachstum rechnen. 

Jhasa betont die Wichtigkeit, die Transportversicherungsprogramme für verderbliche Waren zu überprüfen und an die erhöhte Aktivität anzupassen. 

Obwohl es in dem Exportsektor üblich ist, mit jährlichen Versicherungspolicen zu arbeiten, muss zu Saisonbeginn geprüft werden, ob der Versicherungsschutz für eine Phase erhöhter operativer und kommerzieller Intensität ausreichend ist.


Quelle: FyH.es

 

Veröffentlichungsdatum: 27.04.2026

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