Französischer Einzelhandelssektor unter Druck
32 französische Organisationen setzen sich dafür ein, 100 gesunde Produkte zum Selbstkostenpreis in Supermärkten anzubieten. Da gesunde Ernährung für alle kein Luxus sein sollte, ist es dringend notwendig, den Zugang zu 100 gesunden Lebensmitteln zum Selbstkostenpreis zu gewährleisten, berichtet Fructidor.com.
Unter der Führung von foodwatch, Familles Rurales und Secours Catholique haben sich 32 Verbände, die Verbraucher, gegen Armut Kämpfende, Patienten, Angehörige der Gesundheitsberufe und Umweltschützer vertreten, zu einer beispiellosen Kampagne zusammengeschlossen.
Diese Kampagne basiert auf einer gemeinsamen Petition, die diese Maßnahme endlich in allen Supermärkten und Verbrauchermärkten verpflichtend machen soll. Die Organisationen betonen gemeinsam, dass der Zugang zu gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln – für alle zugänglich und mit fairer Vergütung für Landwirte – ein Grundrecht ist.
In dieser beispiellosen Kampagne fordern die 32 Organisationen auch Wirtschaftsminister Roland Lescure und den Minister für KMU und Kaufkraft, Serge Papin, auf, sich dieser dringenden Maßnahme anzunehmen.
Diese Aktion ist angesichts dessen umso notwendiger, dass in die kürzlich veröffentlichte Nationale Strategie für Ernährung, Lebensmittel und Klima (SNANC) keine Maßnahmen zur Verbesserung des Zugangs zu den von dem Nationalen Ernährungs- und Gesundheitsprogramm (PNNS) empfohlenen Lebensmitteln enthält.
Source: Fructidor.com
Veröffentlichungsdatum: 20.04.2026