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Andalusien verfügt über fast 10.000 Hektar Frühkartoffeln

15. April 2026

Fast die Hälfte davon konzentriert sich auf die Provinz Sevilla, die am 7. Mai den VII. Kongress der Neuen Kartoffel Spaniens in La Rinconada ausrichten wird. Das Hacienda Santa Cruz in La Rinconada wird an diesem Tag zum Epizentrum des nationalen Kartoffelsektors, wenn dort die siebte Ausgabe des Kongresses der Neuen Kartoffel Spaniens stattfindet, berichtet FyH.es


Bildquelle: Pixabay

Organisiert von Asociafruit und FEPEX gilt die Veranstaltung inzwischen als das wichtigste zweijährige Treffen für Produzenten, Fachleute und Akteure der Branche. 

Ziel ist es, die wichtigsten technischen, regulatorischen und kommerziellen Herausforderungen dieser Kultur zu analysieren.  

Wirtschaftlich gesehen ist die Frühkartoffel eine äußerst bedeutende Frucht in Andalusien, mit fast 10.000 Hektar, die der Produktion gewidmet sind – vor allem in der Provinz Sevilla. 

Die Kultur hat zudem einen starken Exportfokus, insbesondere auf den europäischen Märkten, wo andalusische Frühkartoffeln wegen ihrer Qualität, Frische und ihres Geschmacks hoch geschätzt werden. 

Sie werden während der Saison geerntet und verkauft, ohne Konservierungsmaßnahmen.  

Laut offiziellen Daten des Landwirtschaftsministeriums werden in der Provinz Sevilla etwa 5.200 Hektar mit Kartoffeln bewirtschaftet. 

In den Provinzen Cádiz, Huelva, Málaga und Córdoba werden ebenfalls Kartoffeln angebaut, sodass die gesamte Anbaufläche in Andalusien auf rund 9.750 Hektar steigt.  

Insgesamt verfügt Andalusien über etwa 10.000 Hektar Anbaufläche. Zusammen mit Murcia ist es die bedeutendste Kartoffelproduktionsregion Spaniens, die jährlich in ausreichender Menge produziert wird, um den nationalen und europäischen Markt zu versorgen. 

Damit ersetzt die Region die Versorgung mit Lagerkartoffeln – also Kartoffeln, die in Kammern gelagert und mit Anti-Keimmitteln behandelt werden – die bisher in den Wintermonaten hauptsächlich aus Frankreich importiert wurden. 

Flächenrückgang  

In jüngster Zeit hat der Kartoffelanbau in ganz Spanien große Schwierigkeiten erlebt, was zu einem erheblichen Rückgang der Anbauflächen geführt hat. 

Die 257.000 Hektar im Jahr 1992 sind auf derzeit etwa 60.000 Hektar gefallen – ein Rückgang um 77 %. 

In Andalusien ist die Anbaufläche von 23.500 Hektar im Jahr 2004 auf kaum noch 10.000 Hektar gefallen. In den letzten Jahren hat sich die Anbaufläche jedoch stabilisiert.  
 

Quelle: FyH.es 

 

Veröffentlichungsdatum: 15.04.2026

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