Forscher arbeiten angesichts des Klimawandels an Qualitätsverbesserungen des Elche-Mollar-Granatapfels
Eine Forschungsgruppe hat das Projekt „Gramola“ ins Leben gerufen, um die Qualität des Elche-Mollar-Granatapfels mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U./span. DOP) mithilfe nachhaltiger Anbaumethoden zum Schutz vor dem Klimawandel zu verbessern.

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Das zweijährige Projekt, an dem das Valencianische Institut für Agrarforschung (IVIA), die geschützte Ursprungsbezeichnung „Granada Mollar de Elche“ und das Unternehmen Hermanos Fuentes beteiligt sind, konzentriert sich auf die Untersuchung der Braunfärbung des Fruchtfleisches (Arillus), der kleinen essbaren Kerne des Granatapfels.
Diese Veränderung beeinträchtigt sein Aussehen und den Marktwert und tritt in den letzten Jahren aufgrund des Klimawandels häufiger auf, wie FyH berichtet.
Die Initiative zielt darauf ab, „das Wissen über diese Veränderungen zu erweitern, ihre Ursachen zu ermitteln und wirksame Maßnahmen zur Reduzierung ihrer Auswirkungen anzuwenden.“
Das Team kombiniert wissenschaftliche Studien mit Feldversuchen. Getestet werden der Einsatz von Schattierungsnetzen zum Schutz der Früchte vor übermäßiger Sonneneinstrahlung sowie die Anwendung von Kaolin, einem natürlichen Ton, der Hitzestress reduziert.
Die Pflanzen werden von der Blüte bis zur Ernte überwacht, wobei Nährstoffversorgung und Umweltbedingungen analysiert werden.
Sensoren messen Temperatur und Luftfeuchtigkeit und ermöglichen so ein präzises Verständnis des Mikroklimas, in dem die Früchte wachsen.
Quelle: FyH.es
Veröffentlichungsdatum: 13.04.2026