EU-Kommission stellt KI-Tool TraceMap vor
Die Europäische Kommission hat TraceMap vorgestellt, eine neue KI-gestützte Plattform zur schnelleren Aufdeckung von Lebensmittelbetrug, Kontaminationen und lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen in der EU.
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Das System verbessert Risikobewertungen, identifiziert Verbindungen zwischen Unternehmen und Sendungen und überwacht die gesamte Agrar- und Lebensmittelversorgungskette, berichtet der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. in seinem Newsletter.
Nationale Behörden aller Mitgliedstaaten können TraceMap ab sofort nutzen, um gezieltere Kontrollen und gründlichere Untersuchungen durchzuführen.
Die Plattform greift auf bestehende EU-Systeme wie RASFF und TRACES zurück und ermöglicht es, verdächtige Akteure schneller zu erkennen und nicht konforme Produkte zügig vom Markt zu nehmen.
Eine Pilotversion wurde bereits erfolgreich zur Identifizierung und zum Rückruf kontaminierter Säuglingsmilchformeln aus China eingesetzt.
Weitere Informationen dazu sind hier zu finden
Quelle: DFHV
Veröffentlichungsdatum: 02.04.2026