Deutschland bleibt Europas größter Markt für Nüsse
Deutschland ist nach wie vor Europas größter Importmarkt für Nüsse, wobei die Nachfrage von dem Einzelhandel und der Lebensmittelverarbeitung angetrieben wird.
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Die deutschen Importe von Nüssen und Erdnüssen aus den USA stiegen 2025 stark an und erreichten laut Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) auf Basis deutscher Zolldaten 1,402 Milliarden USD und 186.420 Tonnen.
Die Zahlen zeigen ein starkes Wachstum im Jahresvergleich, sowohl was den Wert als auch was die Menge verglichen mit 2024 betrifft, so berichtet Fructidor.
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Mengen und Werte
Die gesamten US-Lieferungen von Baumnüssen und Erdnüssen nach Deutschland stiegen von 905 Millionen USD und 166.252 Tonnen im Jahr 2024 auf 1,402 Milliarden USD und 186.420 Tonnen im Jahr 2025.
Baumnüsse allein machten den Großteil des Handels aus und stiegen auf 1,383 Milliarden USD und 176.435 Tonnen im Jahr 2025, gegenüber 875 Millionen USD und 150.852 Tonnen im Vorjahr.
Innerhalb der einzelnen Kategorien verzeichneten Mandeln die größten Mengen mit 73.125 Tonnen im Wert von 472 Millionen USD im Jahr 2025, verglichen mit 54.594 Tonnen und 254 Millionen USD im Jahr 2024.
Pistazien erzielten mit 520 Millionen USD den höchsten Wert unter den Baumnüssen, bei einer Menge von 52.177 Tonnen.
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Die Walnussimporte stiegen 2025 auf 41.184 Tonnen im Wert von 301 Millionen USD gegenüber 36.041 Tonnen und 153 Millionen USD im Jahr 2024.
Auch Haselnüsse zeigten ein starkes Wachstum und erreichten 9.022 Tonnen im Wert von 78 Millionen USD, verglichen mit 3.801 Tonnen und 24 Millionen USD im Vorjahr.
Im Gegensatz dazu sanken die Pekannussimporte 2025 auf 927 Tonnen im Wert von 11 Millionen USD gegenüber 2.253 Tonnen und 23 Millionen USD im Jahr 2024.
Die Erdnussexporte gingen ebenfalls zurück und sanken auf 9.985 Tonnen im Wert von 19 Millionen USD, verglichen mit 15.400 Tonnen und 30 Millionen USD im Vorjahr.
Deutschland bleibt Europas größter Lebensmittel- und Getränkemarkt und ein wichtiger Abnehmer importierter Nüsse.
Dies wird durch die hohe Kaufkraft der Verbraucher, die gut ausgebaute Einzelhandelsinfrastruktur und den großen Verarbeitungssektor begünstigt.
Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) weist jedoch darauf hin, dass der Markt sehr preissensibel ist, wobei Discounter einen großen Marktanteil halten und Eigenmarkenprodukte die Regale dominieren.
Quelle: Fructidor.com, USDA
Veröffentlichungsdatum: 02.04.2026