DFHV: Agrarministerkonferenz 2026 in Bayern
Vom 18. bis 20. März stand auf der Agrarministerkonferenz (AMK) in Bayern die Bewältigung von Herausforderungen für die heimische Landwirtschaft im Fokus, berichtet der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV) in seinem Newsletter.
Dazu sagte die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Michaela Kaniber, MdL, „regional vor global – das muss deshalb unsere Richtschnur sein“.
Auch der geschäftsführende Vorstand des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Peter Röhrig, äußerte sich vor der AMK. Ökologische Landwirtschaft sei aufgrund von Importunabhängigkeiten besser für Krisenzeiten gerüstet.
„Über die Relevanz von Importen für die (ganzjährige) Verfügbarkeit von frischen und gesunden Lebensmitteln wurde dagegen nicht gesprochen.“
Die AMK sieht die Nutzung von neuen genomischen Techniken (NGT) als Innovationschance für resiliente und wettbewerbsfähige Landwirtschaft.
Vereinfachungen bei Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, sowie der Bekämpfung von Schadnagern sollen Qualität und Verfügbarkeit von Lebensmitteln sichern.
Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Agrarsektors zu stärken und gleichzeitig Umweltziele realistisch umzusetzen.
Hierfür fordert die AMK, dass der mehrjährige Finanzrahmen (MFR) ausreichende finanzielle Ausstattung für Transformationsprozesse und Investitionen in der Landwirtschaft sicherstellt.
Quelle: DFHV
Veröffentlichungsdatum: 01.04.2026