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Hoogstraten entsendet Techniker zur Bewertung des Schadens für spanische Erdbeeren

25. März 2026

Die belgische Genossenschaft Hoogstraten, die ihren Angebotshöhepunkt im April erreicht, reist nach Spanien, um sich aus erster Hand ein Bild von der Lage des Angebots vor Ort zu machen. 


Bildquelle: Pixabay

Hoogstraten entsendet diese Woche Techniker nach Südspanien, um die Schäden des jüngsten Sturms, der Spanien, Portugal und Marokko getroffen hat, zu begutachten, wie FyH berichtet.

Hintergrund ist die erwartete große Menge an Erdbeeren, die im April auf den Markt kommen sollen. Sie wollen sich selbst vor Ort ein Bild von dem Zustand der Erdbeeren vor Marktankunft machen, da „es zwar Berichte über durch den Regen beschädigte Erdbeeren gab, es aber nun Anzeichen dafür gibt, dass spanische Betriebe die Produktion fortsetzen konnten“, so das belgische Unternehmen. 

Dies geschieht genau zu dem Zeitpunkt, wo Hoogstraten ihre Erdbeersaison beginnt und die Genossenschaft befürchtet eine „Überflutung durch spanische Lieferungen. Es ist besser, sich selbst ein Bild zu machen und zu beobachten, was im April auf den Markt kommen könnte.“

Das Hauptproblem für Hoogstraten ist das Erdbeerproduktionspotenzial für den Monat April, das mit dem Großteil des spanischen Angebots zusammenfällt.
 
Hoogstraten hat ein KI-Modell entwickelt, um das Angebot für die nächsten 7 Wochen vorherzusagen. Dafür wurden Daten zu Wetter, Temperatur und Marktbedingungen der letzten 20 Jahre in die Datenbank eingespeist. 

Das im letzten Jahr eingeführte Modell erreichte eine Genauigkeit von 89 % und ermöglichte so eine bessere Logistikplanung. 

Das Modell prognostiziert den ersten Angebotshöhepunkt Mitte April, einhergehend mit wärmeren Temperaturen. 

Hoogstraten versteigert derzeit täglich etwa 30 Tonnen Erdbeeren, mehr als in der gleichen Woche des Vorjahres. 


Quelle: FyH.es

 

Veröffentlichungsdatum: 25.03.2026

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