Migros Ostschweiz: Jubiläumsjahr mit erfreulichem Ergebnis
Die Migros Ostschweiz hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 2.39 Milliarden Franken erzielt. Bereinigt um den Wegfall der Fachmarkt-Umsätze entspricht dies einer Steigerung von 1.5 Prozent. Der Gewinn beträgt 68 Millionen Franken.

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Die Migros Ostschweiz blickt auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr zurück. Die Rückbesinnung auf die faszinierende Geschichte von Gottlieb und Adele Duttweiler, die vielfältigen Jubiläumsaktivitäten für und mit den Kundinnen und Kunden, das grosse Mitarbeitendenfest in Mollis und viele weitere Ereignisse haben das Jahr 2025 zu einem besonderen gemacht.
Gleichzeitig war es auch das Jahr, in dem sich die Migros endgültig von ihren Fachmärkten trennte. Erfreulicherweise konnten für die meisten Formate sowie für fast alle Mitarbeitenden gute Nachfolgelösungen gefunden werden.
Der Umsatz belief sich auf 2.39 Milliarden Franken, im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um 3.8 Prozent. Bereinigt um den Wegfall der Fachmarkt-Umsätze konnte die Migros Ostschweiz ein Umsatzwachstum von 1.5 Prozent erzielen. Der Gewinn beträgt 68 Millionen Franken.
Supermarkt: Wesentlich mehr Kundinnen und Kunden im Jubiläumsjahr
Die 124 Ostschweizer Supermärkte – darunter sechs neue Filialen in Arnegg, Felben-Wellhausen, Heerbrugg, Neu St. Johann, Sevelen und Zizers – sowie die acht Migros-teo-Standorte erzielten einen Umsatz von 2.01 Milliarden Franken, 0.3 Prozent mehr als im Vorjahr.
Geschäftsleiter Martin Lutz: „Es freut mich ausserordentlich, dass wir im vergangenen Jahr deutlich mehr Kundinnen und Kunden in unseren Supermärkten willkommen heissen durften. Dieses positive Ergebnis bestätigt uns, dass wir mit unseren frischen, regionalen Sortimenten, unseren attraktiven Tiefpreisen, unserem modernen und gut erreichbaren Filialnetz sowie dem Engagement und der Kompetenz unserer Mitarbeitenden auf dem richtigen Weg sind – und diesen entschlossen weiterverfolgen werden."
Ungebrochen grosser Beliebtheit erfreuen sich regional hergestellte Produkte. Die Umsätze mit dem Programm „Aus der Region. Für die Region.“ beliefen sich auf über 310 Millionen Franken, womit das sehr hohe Vorjahresniveau gehalten werden konnte.
Gute Entwicklung auch in den weiteren Geschäftsfeldern
Die Migros-Restaurants, die Betriebe der Gemeinschaftsgastronomie sowie die Catering Services erfreuen sich weiterhin einer hohen Nachfrage. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Gastronomie-Umsätze auf 133 Millionen Franken und lagen damit auf Vorjahresniveau.
Dank zusätzlicher Belieferungen der Migros-Gruppe nahmen die Umsätze im Bereich Grosshandel markant zu. Die Freizeitanlagen verzeichneten ein Umsatzplus von 4 Prozent. Bei den Klubschulen kam es aufgrund rückläufiger Sprach-Integrationskurse zu einem Umsatzrückgang von rund 7 Prozent.
EBIT und Gewinn höher als im Vorjahr
Der EBIT beläuft sich auf 61 Millionen Franken (Vorjahr: 56 Millionen Franken), der Jahresgewinn beträgt 68 Millionen Franken (Vorjahr: 60 Millionen Franken). Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahresergebnis ist im Wesentlichen auf Sondereffekte aufgrund des Ausstiegs aus dem Fachmarktgeschäft zurückzuführen.
Fortgesetzte Modernisierung und Ausbau des Filialnetzes
Die Migros Ostschweiz legt weiterhin viel Wert auf ein modernes und attraktives Verkaufsstellennetz. In Arnegg, Felben-Wellhausen, Heerbrugg, Neu St. Johann, Sevelen und Zizers eröffnete sie neue Supermärkte, während die Filiale an der Zeughausstrasse in Frauenfeld aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen wurde.
Das Migros-teo-Netz wuchs um Standorte in Kemptthal, St. Gallen und Wetzikon. Umfassende Modernisierungen wurden in den Filialen Abtwil, Kreuzlingen, Pfungen und Weinfelden umgesetzt. Zusätzlich entstanden in Chur und Wil zwei neue Outlet-Filialen.
Anfangs 2026 hat die Migros Ostschweiz zwei neue Supermärkte in Bichelsee und Langwiesen eröffnet. Weitere Supermarkt-Eröffnungen folgen im Laufe des Jahres in St.Gallen, Wetzikon und Winterthur.
Neue Migros-teo-Standorte entstehen in Altenrhein und St.Gallen. Umfassend modernisiert werden die Verkaufsstellen in Altstätten, Diessenhofen, Gossau, Teufen, Thayngen sowie in den Einkaufszentren Pizolpark Mels, Rheinpark St. Margrethen und Rosenberg Winterthur.
Das Einkaufszentrum Oberland Märt in Wetzikon wird bis 2030 neu gebaut, in der Zwischenzeit versorgt eine provisorische Verkaufsstelle die Bevölkerung aus der Region.
Attraktive Arbeitgeberin und Ausbildnerin
Die Migros Ostschweiz hat aufgrund der Aufgabe der Fachmärkte im Jahr 2025 weniger Mitarbeitende beschäftigt als im Vorjahr: Am 31. Dezember 2025 waren 8‘373 (Vorjahr: 8‘979) Personen bei der Migros Ostschweiz angestellt.
Rund 370 Lernenden wird in 29 verschiedenen Lehrberufen ein motivierender Einstieg ins Berufsleben geboten.
13.4 Millionen Franken in die Ostschweizer Gesellschaft investiert
Das Kulturprozent der Migros Ostschweiz konnte im Jahr 2025 rund 13.4 Millionen Franken in den Bereichen Kultur, Soziales, Bildung, Freizeit und Sport vergeben.
60 Prozent davon flossen in die sieben Klubschule-Standorte im Wirtschaftsgebiet. Über das ganze Jahr wurden rund 40'000 Kurs- und Lehrgangsanmeldungen registriert.
Quelle: MIGROS
Veröffentlichungsdatum: 24.03.2026