Chiles Walnussindustrie rechnet mit einer Ernte von 165.000 Tonnen – Fokus auf Markt und Qualität
Die Saison beginnt mit einer stabilen Mengenprognose, jedoch unter schwierigen Marktbedingungen, wobei geschälte Walnüsse unter Druck stehen, während die Aussichten für Walnüsse in der Schale besser sind, wie Frutas de Chile berichtet.
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Die chilenische Walnussindustrie startete mit einer erwarteten Produktion von rund 165.000 Tonnen in die Saison 2026. Diese Zahl deckt sich mit den jüngsten Mengen, erfordert aber auch, dass der Sektor sowohl die Leistung der Plantagen als auch die Signale des internationalen Marktes genau beobachtet.
Dies war eine der wichtigsten Erkenntnisse des 1. Feldtages des Jahres, der von ChileNut bei Agrícola Vista Volcán organisiert wurde. Die Veranstaltung brachte Erzeuger, Exporteure und Experten entlang der gesamten Walnuss- Wertkette zusammen.
Während des Treffens warnte Domingo Calvo, Handelsleiter von Pacific Nut, dass die Preise für geschälte Walnüsse weiter durch das Angebot aus Kalifornien unter Druck stehen, während Walnüsse in der Schale optimistischere Aussichten haben, vor allem aufgrund der Nachfrage aus Indien.
Er fügte hinzu, dass Indien weiterhin das Hauptabnehmerland für chilenische Walnüsse sein werde, obwohl Europa auch in dieser Saison eine bedeutende Rolle spielen wird.
Für Exporteure wird die Menge allein nicht ausreichen: die Wettbewerbsfähigkeit wird erneut stark von Qualität, Präsentation und der Fähigkeit abhängen, sich an die internationale Nachfrage anzupassen.
Pons betonte, dass Chile strukturelle Vorteile für die Walnussproduktion besitze, insbesondere durch die Bodenbeschaffenheit, das Klima und die geografische Lage.
Diese Faktoren ermöglichten Früchte mit guter Farbe, gutem Geschmack und guter Textur – Eigenschaften, die von internationalen Käufern besonders geschätzt werden.
Quelle: Frutasdechile.cl
Veröffentlichungsdatum: 24.03.2026