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Spanien: Blattgemüsesektor am Rande des Abgrunds

23. März 2026

Die Anbausaison für Blattgemüse in der Region Murcia und den Anbaugebieten von Almería gestaltet sich aufgrund schlechter Wetterbedingungen äußerst schwierig, so berichtet RevistaMercados


Bildquelle: Pixabay

Starkregen, Wind und Hagel haben landwirtschaftliche Betriebe überschwemmt, Felder unzugänglich gemacht, Infrastruktur zerstört und Ernten entwurzelt und beschädigt.

Die Verluste sind sehr hoch und die geretteten Produkte entsprechen oft nicht den erwarteten Qualitätsstandards. 

So steht der spanische Salatsektor in dieser Saison da, wo das Wetter, die Kosten und der Handelsdruck ihre Entwicklung prägen.

Die Erzeuger haben ihre Kunden über diese schwierige Situation informiert und sie gebeten, Produkte mit weniger strengen Qualitätsstandards zu akzeptieren, um eine Flut von Reklamationen am Zielort zu vermeiden. 

Die Bemühungen konzentrieren sich darauf, die Versorgung so weit wie möglich sicherzustellen. 

All dies verursacht neben den Fixkosten zusätzliche Kosten bei dem Produktauswahlverfahren und auf den Feldern.

Seit 2020 sind die Kosten pro Hektar schätzungsweise um 30 bis 40 % gestiegen. Agronomisch gesehen sind die Ernteerträge geringer. 

Im Handel herrscht erheblicher Druck durch große europäische Einzelhandelsketten. Kurz gesagt, es war kein gutes Jahr.


Source: RevistaMercados.com

 

Veröffentlichungsdatum: 23.03.2026

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