Brasilien: Açaí-Produktion 2026 um 11% gestiegen
Die Versorgung mit Açaí nimmt zu, da Brasilien die Produktion in wichtigen Amazonasregionen erhöht. Für 2026 wird die Açaí-Produktion Brasiliens auf 2 Mio. Tonnen prognostiziert, gegenüber 1,8 Mio. Tonnen im Jahr 2025 (+11 %), wie aus einem Bericht des USDA Foreign Agricultural Service (FAS) hervorgeht.
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Brasilien ist für über 99 % der weltweiten Açaí-Versorgung verantwortlich, wobei die Produktion im Amazonasgebiet konzentriert ist, berichtet Fructidor.com.
ExporteBrasilien exportierte im Jahr 2025 55.798 Tonnen Açaí-Produkte, was weitgehend stabil im Vergleich zum Vorjahr ist.
Die USA sind der Hauptabnehmer, gefolgt von Europa und Japan, wobei die Nachfrage hauptsächlich für Getränke, Nahrungsergänzungsmittel und funktionelle Lebensmittel besteht.
Trends
Die Produktion stieg zwischen 2015 und 2024 um 70 %, unterstützt durch die globale Nachfrage nach „Superfoods“. Auch der Inlandsverbrauch wächst, mit etwa 15 % pro Jahr.
Herausforderungen
Die Lieferkette bleibt aufgrund der Verderblichkeit eingeschränkt. Açaí muss innerhalb von 12 Stunden nach der Ernte verarbeitet werden, da die Qualität nach 48 Stunden erheblich abnimmt.
Zudem ist die Produktion auf ein kurzes Erntefenster von 100 Tagen beschränkt, was die Flexibilität des Angebots einschränkt.
Die Logistik stellt einen wesentlichen Engpass dar, da die Früchte aus abgelegenen Amazonasgebieten mit begrenzter Infrastruktur stammen, was schnelle Transport- und Verarbeitungskapazitäten erforderlich macht.
Quelle: Fructidor.com
Veröffentlichungsdatum: 19.03.2026