Frankreich: 5.000 Tonnen Äpfel im Straße von Hormus gestrandet
5.000 Tonnen Ware, ursprünglich für Dubai bestimmt, warten mitten in einem Kriegsgebiet auf ihre Entladung. Mehr als 250 Container mit französischen Äpfeln sind nach gescheiterten Hafeneinläufen im Straße von Hormus gestrandet.

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Exporteure kämpfen nun gegen die Zeit, um einen neuen Bestimmungsort für die Ware zu finden, berichtet der ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB).
Insgesamt liegen rund 5.000 Tonnen Obst auf Schiffen fest und riskieren erhebliche Verluste.
Zu den betroffenen Unternehmen gehört Blue Whale, das für seine Lieferung von 1.200 Tonnen (etwa 1,5 Mio. Euro), die ursprünglich für Dubai bestimmt war, nach Alternativen sucht.
Laut Christophe Belloc, dem Präsidenten des Unternehmens, herrscht unter den Reedern äußerst harte Konkurrenz, da sich alle in derselben Lage befinden und versuchen, die verderbliche Ware zu retten.
Er sagt, das Problem werde dadurch verschärft, dass die Region als Kriegsgebiet gilt und Versicherer entweder keine Deckung anbieten oder nur unter äußerst strengen Bedingungen.
Daniel Sauvaitre, Präsident der Branchenorganisation Interfel, berichtete, dass derzeit 252 Container mit französischen Äpfeln auf die Entladung auf See warten, während die Käufer in den Golfstaaten bereit sind, die Ware zu empfangen.
Eine schnelle Lösung ist entscheidend, da das Obst verderblich ist und mit jedem weiteren Tag das Verlustrisiko für die Exporteure steigt.
Quelle: Fruitveb.hu
Veröffentlichungsdatum: 19.03.2026