Ecuador und die USA besiegeln Abkommen zur Förderung des bilateralen Handels
Die ecuadorianische Regierung und die US-Administration haben ein bilaterales Handelsabkommen formalisiert, das einen Meilenstein in den Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern darstellt, berichtet FrutasdeChile.
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Nach monatelangen technischen Verhandlungen wurde das Abkommen bekannt gegeben. Es schafft sofort die Zölle ab, die mehr als die Hälfte der nicht-ölbasierten Exporte Ecuadors in die USA betrafen.
Das Abkommen ermöglicht, dass 53 % der nicht-ölbasierten Produkte aus Ecuador zollfrei in die USA eingeführt werden können, was einem Handelsvolumen von über 2,7 Milliarden US-Dollar entspricht.
Zu den am stärksten begünstigten Sektoren zählen:
Landwirtschaft und Blumen: Bananen, Kochbananen, Avocados, Ananas, Mangos, Pitahaya, Ingwer und Schnittblumen.
Insgesamt wird die Abschaffung der Zölle – die in einigen Fällen bis zu 15 % betrugen – auf weitere 1.673 Zolltarifpositionen angewandt, was neue Möglichkeiten für die Diversifizierung des ecuadorianischen Exportangebots eröffnet.
Im Gegenzug wird Ecuador auch Handelshemmnisse für Produkte aus den Vereinigten Staaten abbauen:
- Maschinen und Technologie: Landwirtschaftliche, industrielle und Baumaschinen werden zollfrei eingeführt.
- Konsumgüter: Nicht-tarifäre Handelshemmnisse für hochgefragte US-Produkte wie Käse und Fleisch werden abgeschafft.
Der ecuadorianische Präsident Daniel Noboa feierte die Vereinbarung in den sozialen Medien und betonte, dass seine Regierung sich dafür entschieden habe, „bessere Bedingungen“ für lokale Produzenten und Unternehmer zu schaffen.
Noboa hob hervor, dass diese Vereinbarung den „Wettbewerbsnachteil“ verringert, den das Land seit über 20 Jahren im Vergleich zu Nachbarländern wie Kolumbien und Peru hatte.
Für die endgültige Umsetzung muss das Abkommen vom ecuadorianischen Parlament und dem Verfassungsgericht geprüft und ratifiziert werden.
Quelle: Frutasdechile.cl
Veröffentlichungsdatum: 17.03.2026