Inflationsrate im Februar 2026 bei +1,9 %
Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Februar 2026 bei +1,9 %. Im Januar 2026 hatte sie +2,1 % betragen und im Dezember 2025 +1,8 %.
"Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich im Februar leicht abgeschwächt", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis).
"Vor allem die Teuerung bei Nahrungsmitteln hat sich deutlich verringert und wirkte sich preisdämpfend aus, während Dienstleistungen die Inflationsrate weiterhin erhöhten."
Gegenüber dem Vormonat Januar 2026 stiegen die Verbraucherpreise im Februar 2026 um 0,2 %.
Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +1,1 % unterdurchschnittlich
Die Preise für Nahrungsmittel lagen im Februar 2026 um 1,1 % höher als im Vorjahresmonat. Damit schwächte sich der im Vormonat Januar 2026 beobachtete Preisauftrieb (+2,1 %) wieder ab.
Für Obst und frisches Gemüse (jeweils +4,3 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher spürbar mehr bezahlen als ein Jahr zuvor.
Günstiger hingegen wurden einige Nahrungsmittel des täglichen Bedarfs wie Kartoffeln (-18,1 %) und Molkereiprodukte (-4,9 %).
Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,5 %
Im Februar 2026 lag die Inflationsrate ohne Energie bei +2,3 %, nach +2,5 % im Januar 2026. Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag im Februar 2026 wie bereits im Vormonat bei +2,5 %.
.jpg)
Bildquelle: Pixabay
Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,2 %
Gegenüber Januar 2026 stieg der Verbraucherpreisindex im Februar 2026 um 0,2 %. Sowohl die Preise für Nahrungsmittel (+0,1 %; darunter frisches Gemüse: +2,7 %) als auch für Energie (+0,2 %) stiegen binnen Monatsfrist.
Quelle: Destatis
Veröffentlichungsdatum: 16.03.2026