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Almería verschiebt die Gartenbausaison zur Gewährleistung der Rentabilität der Ernten

12. März 2026

Die Erzeuger haben die Aussaat mit Erfolg verschoben, um die Preise bei dem Erzeuger zu erhöhen. Die vorläufige Analyse der Saison des geschützten Anbaus von September bis Dezember zeigt laut der Preis- und Marktbeobachtungsstelle der Regionalregierung (Junta) von Andalusien eine weit verbreitete Strategie verschobener Pflanztermine im Vergleich zu dem üblichen Zeitplan.


Bildquelle: Pixabay

Diese Entscheidung wurde laut RevistaMercados vor allem durch den Versuch motiviert, den Höhepunkt des Schädlingsbefalls im September und Oktober zu vermeiden und Überschneidungen mit dem lokalen europäischen Angebot zu reduzieren. 

Seit Ende November lagen die durchschnittlichen Preise, die die Landwirte für die meisten analysierten Produkte bekamen, über denen der Vorsaison. Der Befall mit bestimmten Schädlingen beeinträchtigte jedoch die Produktion in einigen Betrieben. 

Das Auftreten von roten Spinnmilben und insbesondere von Thrips parvispinus in Paprikakulturen führte zu einem deutlichen Wertverlust der Früchte in den betroffenen Plantagen und sogar zur vorzeitigen Ernte. Dies dämpfte teilweise die positiven Wirkungen der hohen Marktpreise.

Der Paprikaanbau verzeichnete einen Mengenrückgang von 14 % im Vergleich zu der Vorsaison. Die geringere Verfügbarkeit trug zu einem Anstieg des Durchschnittspreises um etwa 20 % bei, was ihren Preis in den ersten Monaten der Gartenbausaison stützte. 

Bei Tomaten verlief die Marktentwicklung moderater. Der Durchschnittspreis stieg um 4 %, die Handelsmenge ging um rund 6 % zurück. Diese Daten spiegeln eine relativ stabile Entwicklung im Vergleich zu den Daten bei Paprikas wider. 

Gurken verzeichneten den größten Preisanstieg mit einem Plus von 45 % gegenüber dem gleichen Zeitraum der Saison 2024/25. Hauptgrund hierfür ist die starke Aufwertung der Gurkensorte Almería, deren Preis im Vergleich zu der Vorsaison um 61 % gestiegen ist. 

Gleichzeitig ging die Produktion zurück:

  • Gesamtproduktion Gurken: 4 % 
  • Gurkensorte Almería: 10 % 

Die Kombination aus geringerem Angebot und starker Nachfrage hat den Preis dieses Produkts auf dem Markt in die Höhe getrieben. 

Andere Feldfrüchte zeigen eine moderatere oder sogar negative Preisentwicklung: 

  • Auberginen: Leichter Anstieg des Durchschnittspreises und leichter Rückgang der Handelsmenge
  • Zucchini: Preisrückgang um 30 % und Angebotszuwachs von fast 10 %. In diesem Fall wirkte sich die erhöhte Verfügbarkeit preissenkend aus.


Source: Revistamercados.com

 

Veröffentlichungsdatum: 12.03.2026

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