Coexphal: „Im Jahr 2025 haben türkische Paprikas 800 Gesundheitswarnungen ausgelöst“
Dies erklärte Luis Miguel Fernández, Geschäftsführer der O&G-Sektor-Vereinigung Coexphal, auf dem 18. Symposium für Pflanzengesundheit (Symposium de Sanidad Vegetal), das vergangene Woche in Sevilla, Spanien, stattfand.

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Dort forderte er „Schutz“ für europäische Erzeuger, wie FyH berichtet.
Das Schnellwarnsystem der EU für Lebensmittel und Tiernahrung (RASFF) verzeichnete 2025 laut Luis Miguel Fernández 800 Gesundheitswarnungen für Paprikas aus der Türkei. Er nahm an dem Runden Tisch zu dem Thema „Gesundheit, Ernährung und Klimawandel.
Herausforderungen der zukünftigen Agrarproduktion“ teil und kritisierte dort, „es ist inakzeptabel, dass Importe kaum dahingehend kontrolliert werden, was von außerhalb hereinkommt.“ Er forderte besseren Schutz europäischer Erzeuger durch die Behörden.
Während dies passiert, führt das Verschwinden einer wachsenden Zahl von Wirkstoffen in Europa zu „neu auftretenden Schädlingen“, betonte Carlos Palomar, Generaldirektor des Wirtschaftsverbandes für
Pflanzenschutz (AEPLA) in Spanien.
„Viele unserer Kulturen haben kein Notfallset“, kritisierte er.
Die Komplexität der Produktion in Europa wurde bereits vor Jahren einen Ertrages wie der Bohne zum Verhängnis und laut Luis Miguel Fernández wirke sie sich weiter auf andere Kulturen wie die Tomate aus. „In vielen Gebieten ist der Anbau bereits eingestellt worden.“
Er merkte an, dass die Tomate in Almería „von der wichtigsten Kulturpflanze zur drittwichtigsten abgerutscht“ sei.
Weiterhin fügte er hinzu: „Mittelfristig könnte Europa zu einem Agrar-Themenpark werden, der von Drittländern angetrieben wird.“
Quelle: FyH.es
Veröffentlichungsdatum: 12.03.2026