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Agrarmarktchancen verbessern: Rainer reist nach Südafrika

11. März 2026

Der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, wird vom 10. bis zum 12. März nach Südafrika reisen, um die deutsch-südafrikanischen Beziehungen im Agrarbereich weiter zu vertiefen. 

Ziel der Reise ist es, im Sinne der Agrarexportstrategie des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) Kooperationsmöglichkeiten zu intensivieren und vertrauensvollen Austausch in Handelsfragen zu ermöglichen, um Marktchancen für deutsche Unternehmen zu verbessern. 


Bildquelle: Pixabay

  • Politische Gespräche mit südafrikanischem Landwirtschaftsminister John Steenhuisen
  • Marktchancen für Agrarprodukte „Made in Germany“ verbessern

Bundesminister Rainer wird von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation und der Präsidentin des Friedrich-Loeffler-Instituts begleitet.

Südafrika ist ein enger und wichtiger strategischer Partner Deutschlands und zugleich der größte Absatzmarkt für deutsche Agrarprodukte auf dem afrikanischen Kontinent. 

Deutschland gehört zu den wichtigsten Handelspartnern Südafrikas und belegt bei den Importen den zweiten Platz. 

Dadurch ergeben sich vielfältige Chancen für deutsche Unternehmen, auf dem südafrikanischen Markt Wertschöpfung zu generieren. Gleichzeitig ist Südafrika etabliertes Partnerland in der Forschungs- und Hochschulzusammenarbeit.

Im Vorfeld der Reise sagt Bundesminister Rainer: „Mein Ziel ist es, die Handelsbeziehungen mit Südafrika zu vertiefen – ganz im Sinne unserer Agrarexportstrategie. Uns geht es um einen vertrauenswürdigen Handel auf Augenhöhe. Südafrika ist ein zentraler Agrarstandort auf dem afrikanischen Kontinent, während Deutschland weltweit für innovative Landtechnik sowie zukunftsweisende Agrartechnologien steht. Daraus ergeben sich viele Chancen für eine enge Zusammenarbeit. Unternehmen, Landwirtschaft und Wissenschaft in beiden Ländern können davon profitieren.“

Zum Reise-Programm:

In Kapstadt wird Bundesminister Rainer seinen südafrikanischen Amtskollegen John Steenhuisen zu politischen Gesprächen treffen. 

Im Mittelpunkt werden insbesondere die Marktöffnung für Äpfel und die Einfuhrbedingungen für deutsches Schweinefleisch sowie die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche in Südafrika und bei der Bioökonomie stehen. 

Darüber hinaus sind Gespräche mit dem Westkap-Premierminister Alan Winde und Westkap-Landwirtschaftsminister Ivan Meyer geplant.

Auf dem Programm stehen zudem gezielte Austauschformate zwischen deutscher Wirtschaft und südafrikanischen Partnern, wie ein Roundtable mit der Auslandshandelskammer für das südliche Afrika. 

Zudem sind in Kapstadt Besuche in den Niederlassungen eines deutschen Unternehmens der Ernährungsbranche und eines deutschen Landmaschinenherstellers geplant.

Außerdem besucht Bundesminister Rainer das ressort- und länderübergreifend geförderte Afrikanisch-Deutsche Fachzentrum für nachhaltige und resiliente Ernährungssysteme und angewandte Agrar- und Ernährungsdatenwissenschaft - UKUDLA - an der Westkap Universität. 

Hier arbeiten mehrere afrikanische Universitäten mit der Universität Hohenheim seit dem vergangenen Jahr partnerschaftlich zusammen.

 

Quelle: BMLEH

Veröffentlichungsdatum: 11.03.2026

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